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22.08.2017 - 03:46
Nissan wird auf der IAA 2017 nicht ausstellen. Das Gripz Concept wurde 2015 präsentiert.
Foto: Stephan Schätzl

Diese Marken schwänzen dieses Jahr die IAA

07.08.2017, 18:30

Stell dir vor, es ist Messe und keiner stellt aus! So krass wird es wohl nicht sein, aber die IAA (14. bis 24. September), eine der wichtigsten Automessen der Welt, wird dieses Jahr von einige großen Herstellern gemieden. Ein Trend, der sich schon einige Zeit durch den Messekalender zieht. Das gigantische Areal in Frankfurt wird dennoch gut gefüllt sein.

Die Kosten für einen großen Messestand schrecken auch dieses Jahr wieder viele ab, immerhin kostet allein die Standmiete zwischen 400.000 und über zwei Millionen Euro, dazu kommen der Stand an sich, das Personal und alle weiteren Kosten, die schnell hohe zweistellige Millionenbeträge ausmachen können.

Die jüngste Absage (bzw. Bekanntgabe der Nicht- Teilnahme) kommt von Tesla - was schade ist, denn um das Model 3 wäre sicher ein Riesen- Griss gewesen. Die Kalifornier starten gerade die Produktion seines ersten günstigeren, das die Marke aus der Luxus- Nische in einen breiteren Markt bringen soll. Tesla- Chef Elon Musk betonte, es ergebe für das Unternehmen derzeit keinen Sinn, die Vorbestellungen weiter in die Höhe zu treiben. Es sind bereits 450.000.

Die Tesla- Absage ist nicht die erste für die IAA, die vom Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) organisiert und als weltweit größte Automesse gilt. So lässt die neue Opel- Mutter PSA die Konzernmarken Peugeot und DS zu Hause und reist nur mit Opel und Citroen an.

Auch die Fiat- Chrysler- Gruppe verzichtet auf einen Auftritt in Frankfurt. Kein Fiat, kein Alfa Romeo, Lancia sowieso nicht mehr, aber auch kein Maserati, Jeep, Dodge oder Chrysler wird in Frankfurt ausgestellt. Immerhin Ferrari soll vertreten sein.

Weitere Absagen kamen bisher von Nissan samt Infiniti, Mitsubishi und Volvo.

Der VW- Konzern wird mit seinen Pkw- Marken übrigens vollständig antreten, dennoch gibt es eine dicke Änderung: Audi will keinen eigenen Pavillon errichten, sondern sich in die gemeinsame Halle mit den Schwestermarken zurückziehen.

Redakteur
Stephan Schätzl
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