Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
28.03.2017 - 04:31
Foto: Stephan Schätzl

Highlights des Genfer Autosalons von A bis Z

08.03.2017, 16:22

Mit dem Genfer Automobilsalon (bis 19. März) nimmt das Autojahr 2017 richtig Fahrt auf - diesmal vor allem spritgetrieben. Der Elektroautoboom lässt etwas nach. SUVs und Sportwagen sind diesmal die Heros am Lac Leman. Neben Porsche Panamera Sport Turismo, Ferrari 812 Superfast, Range Rover Velar und Renault Alpine zählen aber auch Alltagsautos wie der neue Opel Insignia oder der Ford Fiesta zu den Stars.

Alfa Romeo

Auch Alfa kann sich dem SUV- Trend nicht mehr verschließen. Ab 30. März treten die Italiener mit dem sportlich positionierten Stelvio gegen Jaguar F- Pace, BMW X3 und Audi Q5 an. Optisch und technisch ist der erste Crossover der Fiat- Tochter eng mit der Mittelklasselimousine Giulia verwandt. Für den Antrieb sehen die Italiener zunächst einen 2,0 Liter großen Vierzylinder- Turbobenziner mit 280 PS oder einen 2,2- Liter- Diesel vor, der es auf 210 PS bringt, einige Wochen später werden schwächere Motorversionen nachgereicht. Ende des Jahres kommt das Qudrifoglio- Topmodell mit 510- PS- V6. Die Preise für das Italo- SUV starten in Österreich vorläufig bei gut 51.000 Euro. Hier geht's zum Fahrbericht! 

Foto: Stephan Schätzl

Alpine

Anfang 2016 hatte Renault nach einer ganzen Reihe von Showcars die erste seriennahe Studie des neuen Alpine präsentiert. Der fertige Sportwagen steht nun in Genf und soll der Startschuss für eine ganze Modellfamilie unter der wiederbelebten Traditionsmarke sein. Der Mittelmotorsportler in der Größe eines Audi TT wird von einem Vierzylinderturbo mit 252 PS angetrieben und soll dank des geringen Gewichts von nur 1080 kg Tempo 100 aus dem Stand nach rund 4,5 Sekunden erreichen. Die erste Serie ist bereits ausverkauft, die zweite kommt im Frühjahr 2018 zum Preis vonin Österreich 62.050 Euro.

Video: krone.tv

Audi

Die Ingolstädter wagen den Design- Reboot: Nachdem sich die Modelle zuletzt immer ähnlicher geworden sind, zeigte bereits Anfang des Jahres die Studie Q8 Concept einen Weg aus dem Exterieur- Einerlei. In Genf steht nun die zweite Auflage des Konzept- SUV, die sich dezidiert sportlich präsentiert. 2018 könnte die Serienversion des Q7- Coupés starten. Die Zeit bis dahin überbrückt die VW- Tochter unter anderem mit dem frisch gelifteten RS3 Sportback, der nun mit einem auf 400 PS erstarkten Fünfzylinder- Turbo vorfährt. Auch das Fahrwerk wurde gestrafft, die äußerlichen Veränderungen bleiben unauffällig.

Foto: Zwefo

Bentley

Bentleys Individualisierungssparte Mulliner hebt das große SUV Bentayga auf ein neues Luxusniveau. Zu den besonderen Merkmalen der limitierten Top- Edition zählt neben Zweifarblackierung und 22- Zoll- Rädern eine üppig aufgewertete Fahrgastzelle mit goldener Breitling- Uhr, Unmengen feinsten Leders und ein Kühlfach mit kostbaren Sektgläsern. Unverändert bleibt der 608 PS starke W12- Benziner.

Deutlich zierlicher tritt die aufsehenerregende Studie EXP 12 Speed 6e auf. Das Cabrio ist ein Elektroauto, das induktiv geladen wird und ohne Zwischenstopp die Reise von London nach Paris schaffen soll.

BMW

Nach der Limousine zeigt BMW nun auch die Kombi- Variante der neuen 5er- Reihe. Der Touring ist mit 4,94 Meter Länge etwas größer als der Vorgänger, auch Breite, Radstand und Höhe haben leicht zugelegt. Das maximale Gepäckraumvolumen wächst um 30 auf 1700 Liter; und auch bei voller Bestuhlung ist nun etwas mehr Platz für Ladung (570 statt 560 Liter). Für den Antrieb stehen zunächst je zwei Benziner und Diesel zur Wahl. Einstiegstriebwerk ist ein Vierzylinder- Ottomotor mit 252 PS (530i), darüber rangiert ein 340 PS starker Sechszylinder (540i), der an Allradantrieb gekoppelt ist. Auch bei den Dieseln gibt es einen Vierzylinder, den 190 PS starken 520d, sowie einen Sechszylinder mit 265 PS (530d), der mit Heck- oder Allradantrieb zu haben ist. Technisch rückt der Touring wie schon die Limousine näher an den großen Bruder der 7er- Reihe. Unter anderem gibt es einen Spurführungsassistenten, der bis 210 km/h arbeitet und den BMW in Kombination mit dem Abstandstempomaten zumindest auf der Autobahn zu einem quasi- autonomen Fahrzeug macht. Dazu kommen ein Ausweichassistent, der bis 160 km/h beim Spurwechsel hilft und ein Seitenkollisionswarner mit aktivem Lenkimpuls. Außerdem lässt sich der Fünfer mit dem Schlüssel in der Hand beim Einparken fernsteuern, er warnt an der Autobahnauffahrt vor möglichen Geisterfahrten und ermöglicht das Buchen und Bezahlen von Parkplätzen vom Cockpit aus.

Foto: Stephan Schätzl

Citroen

Mit der Studie C- Aircross Concept gibt Citroen einen sehr konkreten Ausblick auf sein erstes Mini- SUV. Die Serienversion der expressiv gestalteten Studie kommt bereits Ende des Jahres auf den Markt und ersetzt dann den Mini- Van Citroen C3 Picasso. Mit 4,15 Meter Länge sortiert sich der C- Aircross im Umfeld von Nissan Juke, Renault Captur und dem Konzernbruder Peugeot 2008 ein, die auch zu seinen Hauptkonkurrenten zählen dürften.

Foto: Zwefo

Dacia

Dacia stellt dem 8000- Euro- Kombi Logan MCV eine Lifestyle- Version zur Seite. In der neuen Stepway- Ausführung trägt der kantige Kombi ein modisches Geländewagen- Kleid und wartet mit fülliger Ausstattung auf. Anderswo würde er Allroad, Alltrack oder All- Terrain heißen - würde dort aber auch - vor allem im Innenraum - nicht so billig wirken.

DS

Der Nobel- Ableger von Citroen wurde mittlerweile zur eigenen Marke geadelt. Passend dazu präsentieren die Franzosen in Genf ihr bisher eigenständigstes Modell, ein edles Kompakt- SUV, das wohl unter dem Namen DS7 Crossback gegen Audi Q3, BMW X1 und Mercedes GLA antreten wird.

Foto: Zwefo

Ferrari

Im Jahr seines siebzigsten Firmenjubiläums zeigt Ferrari eine neue F12- Generation namens 812 Superfast . Das neue Topmodell der Marke ist der bislang stärkste rein mit Verbrennungsmotor angetriebene Serien- Ferrari überhaupt. Der 6,5- Liter- V12 leistet 800 PS und schickt 718 Nm an die Hinterräder. Damit soll der 1,5- Tonner in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und über 340 km/h schnell werden. Der Verbrauch ist mit 15 Litern entsprechend hoch. Obwohl unverkennbar ein Ableger des F12, wurde das Design des 812 in vielen Details modifiziert. So gibt es LED- Scheinwerfer und vier statt bisher zwei runde Rückleuchten. Auch das Aerodynamikdesign wurde umfassend verändert und soll mehr Abtrieb als bisher garantieren.

Fiat

Pick- ups wollen nicht nur beinharte Allrad- Nutzfahrzeuge, sondern zunehmend auch Lifestyle- Offroader für den Freizeiteinsatz sein. Fiat präsentiert daher eine spezielle Pkw- Variante seines Pritschenwagens Fullback. Erkennbar am Namenszusatz "Cross", wartet sie unter anderem mit veredeltem Außendesign, verbesserter Ausstattung inklusive Xenonlicht und aufgemöbeltem Innenraum (beheizbare Ledersitze) auf. Angeboten wird der Cross nur mit fünfsitziger Doppelkabine, die kleinere Extended- Cab mit Notsitzen in Reihe zwei bleibt den Nutzfahrzeugmodellen vorbehalten. Einzige Motorvariante ist der 181 PS starke 2,2- Liter- Diesel mit zuschaltbarem Allradantrieb.

Foto: Stephan Schätzl

Ford

Der Kleinwagen- Bestseller der Kölner wird erwachsen: In der achten Generation positioniert sich der Fiesta eine halbe Klasse höher, wird bei nahezu unveränderten Abmessungen außen und vor allem innen edler. Im Vergleich mit dem sehr verspielten Cockpit im Vorgänger wirkt die neue Version angenehm klar, aufgeräumt und modern. Erweitert wird das Angebot an Modellvarianten: Neben einer besonders luxuriösen Vignale- Ausgabe gibt es erstmals auch eine Crossover- Linie namens "Active". Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder- Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 100 PS, 125 PS und 140 PS. Als Basistriebwerk fungiert eine neue Variante ohne Turbo, aber mit einem auf 1,1 Liter vergrößerten Hubraum, die 70 PS oder 85 PS leistet. Auch einen Diesel wird es wieder geben, wenn der Rheinländer Mitte des Jahres auf den Markt kommt. Und eine 200 PS starke ST- Version mit 1,5- Liter- Dreizylinder. 

Honda

Diesmal geht es schnell. Hatte Honda der letzten Civic- Generation erst gegen Ende ihrer Bauzeit ein brachiales "Type R"- Modell  zur Seite gestellt, kommt die Sportversion diesmal schon kurz nach dem Start. Ihr zwei Liter großer Vierzylinder kommt auf 320 PS und 400 Nm und treibt weiterhin die Vorderräder an. Der Type R wurde aber in allen Belangen verbessert, sagt der Hersteller.

Hyundai

Ohne Kombi geht es in Europa nicht: Hyundai stellt daher schon wenige Wochen nach dem Marktstart der neuen i30- Generation die Ausführung mit extra großem Gepäckabteil  vor. Die zweite Karosserieversion des Kompaktmodells streckt sich auf auf 4,59 Meter Länge und gefällt mit einer sachlichen Linienführung, dezentem Chromschmuck und einer nach hinten leicht abfallenden Dachlinie. Trotzdem ist hinten viel Platz - bis zu 1650 Liter stehen zur Verfügung. Bei der Antriebspalette bietet der Kombi das gleiche Portfolio wie die Limousine. Die drei Benziner leisten 100 PS bis 140 PS, die drei Diesel decken ein Leistungsspektrum von 95 PS bis 136 PS ab. Zum Teil sind die Motoren mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar.

Italdesign

Italdesign stellt einen eigenen Supersportwagen nebst eigener Marke vor. Unter dem Namen "Automobili Speciali" soll künftig jedes Jahr ein neues Automodell in Kleinstserie entstehen. Das Debüt ist ein Supersportler auf Basis des Lamborghini Huracan, von dem nur fünf Exemplare gebaut werden sollen.

Jaguar

Auch Jaguar sieht die Zukunft in einer Elektrifizierung des Antriebs. Die E- Ambitionen der Briten hat die im November 2016 auf der Los Angeles Autoshow gezeigte Studie I- Pace untermauert, in Genf wird das seriennahe Konzeptauto in neuer Lackierung als Europapremiere gezeigt. 2018 soll das rund 400 PS starke E- SUV mit rund 500 Kilometern Reichweite auf den Markt kommen.

Foto: Zwefo

Jeep

Mit dem Compass tritt Jeep künftig wieder im kompakten SUV- Segment an, nimmt aber auch größere Mini- Crossover wie Opel Mokka und Co. ins Visier. Der 4,40 Meter lange Allradler teilt sich die Technik mit dem kleineren Jeep Renegade und steckt wie dieser die meisten Segments- Konkurrenten bei Offroad- Ausflügen in die Tasche. Aber auch für den Alltag auf Stadt und Autobahn ist er dank modernem Infotainment und wohnlichem Innenraum gerüstet.

Foto: Stephan Schätzl

Kia

Auch aus kleiner Grundfläche lässt sich viel Platz generieren, findet Kia, und hat dem Picanto bei der Neuauflage den Radstand gestreckt. So bietet der Kleinstwagen bei unverändert 3,60 Meter Länge innen deutlich mehr Platz als zuletzt. Auch der Kofferraum wächst auf maximal rund 1000 Liter. Den bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger- Aggregaten, einem Dreizylinder mit 67 PS und einem 1,2- Liter- Vierzylinder mit 84 PS, stellen die Koreaner ab Herbst einen Turbo- Dreizylinder mit 100 PS zur Seite.

Land Rover

Die britische Geländewagenmarke baut die Range- Rover- Familie aus. Das neue Mittelklasse- SUV Velar  soll die Lücke zwischen dem kompakten Evoque und dem einen halben Meter längeren Range Rover Sport füllen. Prunkstück ist der Innenraum mit einem neuen Bediensystem, das unter dem Infotainment- Bildschirm einen zweiten Touchscreen aufweist. Die Markteinführung des vierten Modells in der Lifestyle- orientierten Familienlinie der Engländer erfolgt noch im laufenden Jahr. Zu den Wettbewerbern zählen Modelle wie Audi Q5, BMW X4, Jaguar F- Pace und Maserati Levante.

Video: krone.tv

Lexus

Das neue Markenflaggschiff LS feierte bereits Anfang des Jahres in Detroit Premiere, für Genf hat sich die Toyota- Tochter die Hybridversion 500h aufgehoben. Der bereits dem Coupé LC bekannte Antriebsstrang aus 3,5- Liter- V6- Benziner und E- Motor leistet 359 PS und beschleunigt die Oberklasselimousine in 4,7 Sekunden auf Tempo 100.

Foto: Zwefo

Mazda

Nicht völlig neu erfunden, aber in großen Teilen doch deutlich verbessert präsentiert sich die zweite Generation des Mazda CX- 5. Das Kompakt- SUV bleibt sich äußerlich weitgehend treu und hält auch an Plattform sowie Motorenangebot fest. Verbessert wurden vor allem Details. So wirkt der Innenraum nun deutlich wertiger, für einen sportlicheren Auftritt soll die vorne und hinten um einen Zentimeter verbreitere Spur sorgen, zudem wurde der Fahrzeugschwerpunkt leicht abgesenkt. Zu den wichtigsten technischen Veränderungen gehört das schon aus dem Mazda6 bekannte G- Vectoring- Control. Das System nimmt bei schneller Kurvenfahrt das Drehmoment ganz kurz zurück, was mehr Last auf die Vorderräder bringt und den Wagen besser in der Spur hält.

McLaren

Intern heißt er P14, offiziell trägt er den Namen 720S: McLaren präsentiert den Nachfolger des McLaren 650S. Am Namen ist eines abzulesen: Das neue Mitglied der McLaren Super Series leistet 720 PS. Der 720S bekam ein grundlegend neues Design um ein modifiziertes Carbon- Monocoque, außerdem ist er mit 1283 kg immerhin 18 kg leichter als der 650S.

Mercedes

Mercedes zeigt in Form einer Studie die viertürige Variante des Sportwagens GT - als Konkurrent für den Porsche Panamera. Die Studie GT Concept trägt den Panamericana- Grill des GT- R, basiert aber nicht auf dem AMG GT, sondern auf dem Mercedes- AMG E 63 S, daher hat sie auch nicht sein Transaxle- Getriebe. Ansonsten Allradlenkung, 4- Matic+- Allradantrieb und: Plug- in- Hybrid! 4,0- Liter- V8- Biturbo plus Elektromotor, Systemleistung 816 PS.

Video: krone.tv

Der Mercedes- AMG E 63 feiert als T- Modell Premiere. In dem Allradkombi wird der 4,0- Liter- V8- Biturbo in zwei Ausführungen mit 571 PS und 612 PS angeboten. Die Sprintzeit des Zweitonners gibt Mercedes mit 3,6 respektive 3,5 Sekunden an. Bei der Höchstgeschwindigkeit bleibt es bei den obligatorischen 250 km/h. Dieses Limit lässt sich ab Werk aber auf 290 km/h anheben.

Foto: Zwefo

Passend zum Frühjahrsbeginn debütiert auch das Cabrio der E- Klasse. Wie schon das bereits vorgestellte Coupé basiert der Viersitzer erstmals komplett auf der namensgebenden Business- Limousine, verzichtet diesmal auf C- Klasse- Komponenten. Das Cabrio wird dadurch fast zum vollwertigen Viersitzer: Dank des um elf Zentimeter verlängerten Radstands steht den Fahrgästen künftig deutlich mehr Platz als bisher zur Verfügung. Allein der Abstand zwischen Vorder- und Rücksitzen ist im Vergleich zum Vorgänger um fünf Zentimeter gewachsen. Zudem bietet das Cabriolet im Fond Leselampen und sogar Sitzheizung. Vermutlich wird das E- Klasse- Cabriolet mit dem gleichen Motorenangebot wie das E- Klasse Coupé starten, Basistriebwerk ist dort ein 184 PS starker Benziner.

Foto: Stephan Schätzl

Groß, mächtig und luxuriös ist der Mercedes- Maybach G 650 Landaulet. Das 5,35 Meter lange Halbcabrio mit Allradantrieb und Portalachsen kostet mehr als eine halbe Million Euro und wird nur in einer Auflage von 99 Stück gebaut.

Foto: Zwefo

Mitsubishi

Mit dem Eclipse Cross schließt Mitsubishi im Herbst die Lücke zwischen dem kleinen Kompakt- SUV ASX und dem Mittelklasse- Crossover Outlander. Der Tiguan- Herausforderer setzt auf sportliches Design, Allradantrieb und voraussichtlich auch Hybridtechnik.

Foto: Zwefo

Opel

Der Opel Insignia ist zu bedauern. Eigentlich hätte er in Genf im Rampenlicht stehen sollen, nun sind es wohl eher die Diskussionen rund um die Übernahme der Marke durch PSA. Die Franzosen zumindest dürften sich freuen, hat Opel sein Flaggschiff gegenüber der Vorgängergeneration doch kräftig aufgemöbelt. Limousine und Kombi strecken sich nun an die Fünf- Meter- Marke und setzen die Länge auch in ein großzügiges Platzangebot um. Auch bei der Innenraumgestaltung orientiert sich das Mittelklassemodell stark an höheren Marktsegmenten. Antriebsseitig verspricht Opel effizientere Motoren und einige kleinere Innovationen. Wie bisher wird es den Insignia ausschließlich mit turbogeladenen Benzin- und Dieselmotoren geben, die nun ein Leistungsspektrum von 110 bis 250 PS abdecken. Neu ist eine Achtstufen- Automatik, die vorerst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb angeboten werden soll. Zu den weiteren Neuerungen zählen ein Abstandstempomat mit Kollisionsverhinderer, ein aktiver Spurhalte- Assistent mit Gegenlenk- Funktion sowie Matrixlicht mit 32 LED- Segmenten.

Foto: Zwefo

Pagani

Vor sechs Jahren sorgte Sportwagen- Extremist Pagani in Genf mit der Präsentation des Flügeltürers Huayra für Aufsehen. Nun kommt die Roadster- Version an den Lac Léman. Die bietet für knapp 2,7 Millionen Euro ein Höchstmaß an Exklusivität, atemberaubende Performance und zwei abnehmbare Dächer. Denen fielen allerdings die Flügeltüren zum Opfer. Den Antrieb des nur knapp 1300 Kilogramm schweren Cabrios sorgt ein V12- Biturbo- Triebwerk von Mercedes- AMG, das 764 PS und 1000 Nm über eine Siebengang- Automatik und ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial auf die Hinterachse loslässt.

Peugeot

Nach den Premieren der SUV- Modelle 3008 und 5008 auf der Autoshow Paris im Herbst vergangenen Jahres lässt es Peugeot in Genf eher ruhig angehen - die Welt redet sowieso eher von der Opel- Übernahme. Aufsehen erregt jedoch der "Peugeot Instinct Concept", ein Shooting Brake mit aktiven Spoilern, der autonom fährt und seinen Fahrer so gut kennenlernen soll, dass er seinen Wünschen vorgreifen kann.

Pininfarina

Ein Sportwagen aus der Hand eines ehemaligen Formel- 1-Rennfahrers: Emerson Fittipaldi präsentiert den "Fittipaldi EF7 Vision Gran Turismo by Pininfarina", der von Pininfarina und HWA gebaut wird. Der Bolide, der on einem rund 600 PS starken V8 angetrieben wird, soll unter 1000 kg wiegen. Dir Stückzahl wird in der Realität sehr gering sein - virtuell hingegen nicht: Fans sollen den Wagen für "Gran Turismo" downloaden können.

Porsche

Kombis gab es aus Zuffenhausen noch nie. Mit dem Porsche Panamera Sport Turismo ändert sich das nun. Die laderaumoptimierte Version der Oberklasselimousine ist natürlich kein simpler Lademeister, sondern ein formschöner Shooting Brake mit potenten Motoren. Auch darüber hinaus baut der Sportwagenhersteller das Programm für den Panamera weiter aus. Der Turbo S E- Hybrid ist die zweite und stärkste Hybridversion der Limousine. Nicht nur das: Mit ihren 680 PS toppt sie auch die Versionen mit Verbrennungsmotor deutlich. Der relativ theoretische Normverbrauchswert liegt bei 2,9 Litern auf 100 Kilometer.

Foto: Zwefo

Renault

Neben der Alpine A110 (siehe oben) bieten die Franzosen den Alaskan an, einen mittelgroßen Pick- up auf Basis des Navara von Allianzpartner Nissan. Anders als die auf gleicher Plattform angekündigte Mercedes X- Klasse wird das Grundmodell optisch und beim Komfort nur wenig modifiziert, Hauptmarkt ist Südamerika. Komplettiert wird das Messeprogramm der Franzosen durch die bereits 2016 auf der Messe in Peking gezeigte zweite Generation des Mittelklasse- SUV Koleos, das nun auf dem Nissan X- Trail basiert. Das Mini- SUV Captur erhält zudem zur Mitte seines Lebenszyklus' ein Lifting.

Seat

Obwohl der Kleinwagen Ibiza erst vor knapp anderthalb Jahren ein Lifting erhalten hat, kündigt sich in Genf bereits die neue Generation an. Neben einem stark veränderten Außendesign, das große Ähnlichkeiten mit dem großen Bruder Leon aufweist, bietet Generation vier dank neuer Plattform deutlich veränderte Proportionen. Vor allem in der Breite hat der Spanier zugelegt. Auch ausstattungstechnisch will der Ibiza künftig mit Optionen aufwarten, die man sonst von größeren Fahrzeugen kennt - etwa Voll- LED- Scheinwerfern oder Abstandstempomat. Bei den Benzinern bietet Seat zum Marktstart im Juni zunächst nur Dreizylindermotoren mit 1,0 Liter Hubraum an. Neben dem Basisbenziner 1.0 MPI mit wahlweise 65 PS oder 75 PS ist noch der aufgeladene 1.0 TSI mit 95 PS und 115 PS beziehungsweise einer 90 PS starken Erdgas- Version zu haben. Außerdem gibt es den überarbeiteten Kompakt- Sportler Leon Cupra zu sehen, der nun serienmäßig auf 300 PS kommt.

Skoda

Für Skoda steht der Genfer Salon im Zeichen von Ausbau und Erneuerung. So erhält die frisch geliftete Octavia- Baureihe im RS 245 ein neues Topmodell  mit 245 PS, die Kodiaq- Familie wächst um einen kernige "Scout"- Version und ein sportlich gestaltetes "Sportline"- Modell. Darüber hinaus zeigen die Tschechen den leicht gelifteten Golf- Konkurrenten Rapid, der neben einer aufpolierten Front ein Infotainment- und Technik- Update erhält.

Subaru

Das Kompakt- SUV XV sollte für Subaru schon in der ersten Generation neue Kundenkreise jenseits der eingeschworenen Markenfans ansprechen. Die Neuauflage tut das mit schnittiger Karosserie noch einmal konsequenter. Boxermotoren und Allradantrieb sind selbstverständlich, auf den Markt kommen dürfte das Kompakt- SUV in der zweiten Jahreshälfte.

Suzuki

Nachdem die letzten beiden Generationen des Suzuki Swift zumindest äußerlich kaum auseinanderzuhalten waren, tritt die neueste Auflage des Kleinwagens wieder optisch eigenständiger auf. Vor allem die rundlicher gezeichnete Front unterscheidet ihn von seinen Vorgängern. Der Charakter des Fünftürers dürfte sich weniger stark ändern: Er bleibt klein, leicht und agil.

Foto: Stephan Schätzl

Ssangyong

Bei Ssangyong hat es mittlerweile Tradition, neue Serienmodelle mehrstufig mit Konzeptfahrzeugen anzukündigen. So gaben die Koreaner im September 2015 auf der Frankfurter IAA mit der Studie XAV einen ersten Ausblick auf eine Neuauflage des Mittelklasse- SUV Korando. In Genf folgt mit dem Konzeptfahrzeug XAVL der zweite Vorbote - allerdings deutlich länger und mit sieben Sitzen. Das Serienmodell dürfte dann auf der IAA im Herbst Premiere feiern.

Toyota

Statt eine neue Generation aufzulegen, spendiert Toyota im Frühjahr 2017 dem Kleinwagen Yaris nach der umfangreichen Modellüberarbeitung im Jahr 2014 ein zweites Facelift. Dieses beschert dem Japaner im Sommer neben einer aufgefrischten Optik gleich noch einen neuen Benziner und eine Sportversion mit 210 PS. Deutlich spektakulärer als das überarbeitete Stadtauto tritt die Studie i- TRIL Concept auf. Der autonom fahrende 1+2- Sitzer ist eine Mischung aus Kleinstwagen und Motorrad und soll einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft geben.

Volvo

Die Schweden treiben die Erneuerung ihrer Modellpalette konsequent voran. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren die 90er- Baureihe frisch aufgelegt wurde, fängt in Genf die Renovierung der kleineren 60er- Modelle an. Den Start macht das Mittelklasse- SUV XC60, das im neuen, eleganten Designstil der Marke gehalten ist. Ein neuer Notbremsassistent weicht selbsttätig aus, wenn bremsen nicht ausreicht, um eine Kollision zu verhindern. Für den Antrieb gibt es ausschließlich Vierzylindermotoren, sowohl als Diesel als auch als Benziner. Auch ein Hybridmodell wird wohl kommen.

Video: krone.tv

VW

Zwischen Phaeton und Passat platziert VW mit dem Arteon ab Juni ein neues Limousinen- Flaggschiff. Der coupéhaft geschnittene Viertürer ist so etwas wie der Nachfolger des Passat- Ablegers CC, tritt aber deutlich eigenständiger und zumindest eine halbe Klasse höher auf. Ein wichtiges neues Element ist eine große und weit nach oben öffnende Heckklappe, die einen guten Zugang zum großen Gepäckraum ermöglicht. Zu den Konkurrenten zählen Modelle wie der Audi A5 Sportback und der BMW 4er GT. Zweite wichtige Neuheit der Wolfsburger ist der bereits Anfang des Jahres in der US- Version präsentierte Tiguan Allspace, die siebensitzige Langversion des Kompakt- SUVs.

Video: krone.tv

(SPX)

Redakteur
Stephan Schätzl
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Jetzt Fan werden!
Meistgelesen
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum