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22.08.2017 - 03:45
Foto: stock.adobe.com, krone.at-Grafik

Mazda und Toyota bauen gemeinsam Autos

04.08.2017, 12:31

Während es den deutschen Autokonzernen inoffizielle Absprachen  gerade um die Ohren haut, wächst der Markt andernorts zusammen: Mazda und Toyota übernehmen gegenseitige Kapitalanteile in wertmäßig gleicher Höhe und bauen in den USA eine gemeinsame Fabrik. Außerdem wollen die beiden Konzerne Elektroautos sowie digitale Technologien rund ums vernetzte Auto, Onboard- Multimediasysteme und Sicherheitsausstattungen entwickeln.

Das Werk mit einer Jahreskapazität von 300.000 Fahrzeugen soll 2021 die Produktion aufnehmen und rund 4.000 Menschen beschäftigten. Es werden 1,6 Milliarden Dollar (1,35 Mrd. Euro) investiert. Toyota beteiligt sich mit fünf Prozent an seinem kleineren Partner.

Mit dem Werk kommt Toyota zudem einer Forderung von US- Präsident Donald Trump entgegen, der seinen Wählern Arbeitsplätze versprochen hat. Im Wahlkampf hatte der Republikaner dem Konzern Strafzölle angedroht, sollten die Japaner in Mexiko Fahrzeuge vom Typ Corolla für die USA bauen lassen. Später lobte Trump Toyota wegen der Ankündigung, in den nächsten fünf Jahren zusammen rund 10 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Auch die deutschen Hersteller hatte Trump wegen Fahrzeugimporten aus Mexiko ins Visier genommen.

Foto: Copyright 2017 The Associated Press. All rights reserved.

Mit dem Bund zwischen Toyota und Mazda würde die Konsolidierung in der Branche nach Meinung von Experten Fahrt gewinnen. Mazda ist der letzte japanische Hersteller ohne größeren Partner. Der Rivale Mitsubishi ist bereits beim Renault- Nissan- Konzern untergekommen. Mit Toyota ist auch Subaru verbunden. Der offiziell zweitgrößte Autokonzern der Welt arbeitet auch eng mit BMW zusammen, unter anderem auf dem Gebiet der Elektromobilität und bei der gemeinsamen Entwicklung eines neuen Sportwagens.

Mazda ist gemessen am Absatz nur etwa ein Achtel so groß wie Toyota. Die Nummer vier in Japan exportiert den Großteil seiner Fahrzeuge aus Japan und Mexiko in die USA. Die neue Allianz konkretisiert eine Rahmenvereinbarung, die schon seit 2015 zwischen Mazda und Toyota existiert.

Redakteur
Stephan Schätzl
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