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01.05.2017 - 04:34
Foto: Stephan Schätzl

Neuer Seat Ibiza: Alpha- Tier im VW- Konzern?

13.03.2017, 11:09

Seat hat sich extrem gemausert. Vom Anbieter von Billigversionen aus dem VW- Baukasten hin zu einer eigenständigen Marke, die sich trotz VW- Massentechnik ein scharfes Profil geschaffen hat. Das Preisniveau ist dabei absolut kundenfreundlich, die Ausstattung zumindest optional überraschend. Auch beim frisch vorgestellten neuen Ibiza.

Der spanische Bruder des VW Polo zeigt frech Kante, Sicken lassen den Kleinwagen schon im Stand schnell wirken, wie die Längsstriche in einer Comic- Zeichnung. Dazu die kantigen LED- Leuchten. Vor allem das Tagfahrlicht und die Heckleuchten lassen ihn frisch und hochwertig wirken. Dass das nicht nur schöner Schein ist, zeigt die Tatsache, dass sogar Voll- LED- Scheinwerfer zu haben sind. Im B- Segment! Das bietet nicht einmal der brandneue Alfa Stelvio, der gegen Granden wie BMW X3 und Porsche Macan antritt.

In der Riege der Subkompakten Geschwister ist der Ibiza der Erstgeborene, er bekommt die neue MQB- A0- Plattform noch vor dem Polo. Für den Kunden zählt: Zehn Zentimeter mehr Radstand als beim Vorgänger, dazu neun Zentimeter mehr Breite bei praktisch identischer Länge/Höhe - das lässt den Inselspanier nicht nur satt dastehen, sondern sorgt auch für ein verbessertes Raumgefühl im Innenraum.

Wie sitzt es sich im Seat Ibiza?

Vorne wähnt man sich eine Klasse höher, da engt nichts ein. Von der Sitzqualität her und was den Stoff angeht, wird natürlich schnell klar, dass man nicht in einem Audi sitzt - aber man muss ja auch keinen Audi zahlen. Auch auf der Rückbank herrschen großzügige Platzverhältnisse. Keine Einschränkungen beim Kopf und seitlich; meine Knie bringe ich leicht seitlich vom Vordersitz unter, wenn der Fahrersitz auf meine Bedürfnisse (1,88 m groß) eingestellt ist. Auf dem Foto sieht das enger aus, als es ist, weil die Oberschenkelauflage relativ lang ist.

Der Kofferraum sprengt das klassenübliche Format: 355 Liter passen da jetzt hinein.

Überhaupt ist der Eindruck beim ersten Einsteigen auf dem Genfer Autosalon ein sehr positiver. Der Acht- Zoll- Touchscreen, der zum neuen Infotainmentsystem gehört, ist sehr stimmig in die Konsole integriert und macht Autos mit aufgesetztem Quasi- Tablet beinahe lächerlich. Die Gestaltung ist klar, wie man das aus dem VW- Konzern gewohnt ist, die Rundinstrumente sind klassisch. Das Plastik der Oberflächen ist allerdings hart und kann sich nicht etwa von der koreanischen Konkurrenz abheben. Im Detail allerdings dann doch: Das Ablagefach in der Mittelkonsole weist eine gummierte Einlage auf, dank derer nichts, was drin liegt, klappert.

Mit der neuen Plattform halten Ausstattungsoptionen Einzug, die bei anderen Herstellern teilweise nicht einmal in höheren Klassen erhältlich sind, zum Beispiel ein Abstandstempomat oder das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit City- Notbremsfunktion.

Benzinmotoren vorerst nur als Dreizylinder

Bei den Benzinern bietet Seat zum Marktstart im Juni zunächst nur Dreizylindermotoren mit 1,0 Liter Hubraum an. Neben dem Basisbenziner 1.0 MPI mit wahlweise 65 PS oder 75 PS ist noch der aufgeladene 1.0 TSI mit 95 PS und 115 PS beziehungsweise einer 90 PS starken Erdgas- Version zu haben. Ende 2017 soll dann ein 1.5 TSI mit 150 PS das Angebot bei den Ottomotoren nach oben hin abrunden. Alternativ gibt es für den Ibiza den 1,6- Liter- Vierzylinder- Diesel in den Leistungsstufen 80 PS, 95 PS und 110 PS. Kombiniert werden die Motoren abhängig von der Leistung mit fünf- oder sechsstufigen Schaltgetrieben. Optional wird es auch für einige Aggregate wieder ein Siebengang- DSG geben.

Über Fahrwerte und Verbräuche macht Seat derzeit keine Angaben. Ebenso wenig über den künftigen Preis, der erst im April genannt wird, wenn die endgültigen Normverbrauchswerte feststehen. Derzeit kostet die fünftürige Basisversion laut Liste rund 12.000 Euro (es gibt aber auch ein Sonderangebot), auf diesem Niveau soll auch der Neue liegen.

Der wird allerdings in Österreich (und nur hier) ein sehr wertvolles Extra serienmäßig haben: Fünf Jahre Garantie.

Redakteur
Stephan Schätzl
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