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18.08.2017 - 03:14
Foto: thinkstockphotos.de

Gartenpflege: So blühen Balkon und Terrasse auf

15.03.2017, 08:45

Kaum strahlt die Sonne und wird es warm, will man die Freiluft- Saison eröffnen. Doch nicht jede Terrasse bzw. jeder Balkon laden zum gemütlichen Verweilen ein - noch! Denn das trübe Grau der vergangenen Monate und ein paar sich mehr schlecht als recht mühende Pflanzen, die eher an Wintertage als an laue Sommerabende denken lassen, lassen sich mit wenig Aufwand und Pflege in eine grüne Oase verwandeln.

Mit einem tristen Balkon oder einer nackten Terrasse braucht sich niemand abfinden. Auch jene, die nicht über einen grünen Daumen verfügen, können ihre Träume vom blühenden Eigenheim relativ einfach wahr werden lassen. Wichtig ist zu wissen, welchen Anforderungen Kräuter und Co. gerecht werden müssen: Liegt ihr Balkon (bzw. Ihre Terrasse) auf der Schattenseite oder fällt (ganztags) Licht darauf? Wollen Sie viel oder eher weniger Zeit für die Pflege Ihrer Pflanzen aufwenden?

In der Regel kann man Pflanzen nach den Eisheiligen im Mai wieder ins Freie setzen.
Foto: flickr.com/84437810@N02

Stellen Sie sich vorm Kauf Ihrer Balkonpflanzen die Frage, welche baulichen - und persönlichen - Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen, damit alles optimal wachsen und gedeihen kann. Auch eine noch so robuste und eigentlich anspruchslose Pflanze wird - grüner Daumen hin oder her - eingehen und verkümmern, wenn sie am falschen Platz steht. Werfen Sie deshalb ein Auge auf die Etiketten der erwählten Pflanze. Darauf finden sich Pflegehinweise und Standortbedingungen, welche Sie nicht nur als Empfehlung abtun sollten. Achtung: Nicht jede Pflanze verträgt sich mit einem fremden Topfnachbar.

Ein Klassiker unter den Balkonpflanzen: Stiefmütterchen
Foto: flickr.com/pfau_910

Einige wichtige Kriterien für die Pflanzenauswahl:

  • Standort: Die Bedürfnisse der Pflanzen beachten. Solche, die es sonnig brauchen, an sonnige Lagen stellen, jene, die den Schatten mögen, gehören in den Schatten.
  • Gießen: Balkone und Terrassen mit viel Sonnenlicht gelten gemeinhin als leichter zu bepflanzen als solche, die die meiste Zeit im Schatten liegen. Stimmt im Grunde auch. Aber: Sonnenhungrige Pflanzen sind meist auch viel durstiger als Schatten- Liebhaber. Auch bei sogenannten pflegeleichten Pflanzen ist regelmäßiges Gießen daher Pflicht. Wer sich selbst kennt und ehrlich zugeben muss, dass das im Alltag auf der Strecke bleiben wird, sollte daher von Beginn an ein Bewässerungssystem einplanen. Diese gibt es für die verschiedensten Ansprüche zu einem relativ guten Preis- /Leistungsverhältnis. Bei den Balkonkästen gibt es Systeme, die überschüssiges Gieß- und Regenwasser abrinnen lassen und mittels Wasserstandsanzeiger auf Gießbedarf hinweisen.
  • Winterfest: Will man sich länger als eine Saison an den Pflanzen erfreuen, muss man darauf achten, ob sie winterfest sind. Nicht winterfeste Pflanzen brauchen ein geeignetes Winterquartier. Das gilt z.B. für den bei uns so beliebten Oleander.
  • Große Töpfe: Ganz grundsätzlich fällt die regelmäßige Pflege einfacher und weniger zeitintensiv aus, wenn man einige große Töpfe statt vieler kleiner nimmt. In großen Töpfen lassen sich sehr schöne Blühinseln gestalten. Tipp: Allzu oft werden vor allem Kräuter in zu kleine Töpfe gepflanzt - wo sich diese überhaupt nicht wohl fühlen. Mindestens 20 Zentimeter Durchmesser dürfen es schon sein.
  • Staunässe vermeiden: Kaum eine Pflanze verträgt Staunässe gut. Bei den Töpfen immer darauf achten, dass die Nässe abrinnen kann.
Foto: thinkstockphotos.de

Entpuppt sich die Bepflanzung Ihres Balkon trotz aller Bemühungen als vergebene Liebesmüh besteht noch folgende Möglichkeit: Setzen Sie Rankhilfen in Kästen und lassen Sie diese mit Efeu zuwachsen. So entstehen auch auf echten Problem- Balkonen rasch ansprechende Grünflächen.

Die leuchtend orange Tagetes erfreut das Auge von Juni bis Oktober.
Foto: flickr.com/tillwe

Welche Pflanzen eignen sich für Balkon und Terrasse?

Für welche Pflanzen Sie sich schlussendlich entscheiden, hängt natürlich mit Ihrem persönlichen Geschmack zusammen. Schöne - und auch robuste - Balkonpflanzen sind etwa:

  • Geranien: Der Klassiker schlechthin. Es gibt sie stehend oder (halb) hängend und in vielen verschiedenen Farben. Sie bevorzugen sonnige Standorte, gedeihen aber auch im Halbschatten gut und überstehen auch kürzere Trockenzeiten.
  • Fleißige Lieschen: Machen ihren Namen alle Ehren, denn sie blühen auch im (Halb- )Schatten gut. Trockenheit vertragen sie im Regelfall jedoch eher schlecht, mögen aber auch keine Staunässe.
  • Tagetes: Blühen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein. Die gängigsten Farben sind leuchtend orange und gelb. Auf Balkon oder Terrasse können mit ihnen ganz leicht wunderschöne, dauerblühende Farbtupfer gesetzt werden. Achtung: Tagetes halten mit ihrem eigenwilligen Geruch so manchen Schädling fern, stehen aber auf der Lieblings- Speisekarte von Nacktschnecken ganz oben.
  • Portulakröschen: Sehr beliebt an möglichst sonnigen Standorten. Aufgrund ihrer eher fleischigen Blätter benötigen sie jedoch keine Unmengen Wasser.
  • Wandelröschen: Wechseln ihre Farbe je nach Sonneinwirkung und wachsen bei guten Bedingungen (Sonne!) schnell.
  • Farne: Gut für schattige Standorte geeignet.
  • Stiefmütterchen: Ebenfalls ein Klassiker der pflegeleichten Balkonbepflanzung. Reiche Farbwahl, sehr robust, geringer Wasserverbrauch - überstehen aber auch Nässeperioden gut.
  • Lavendel: Bringt Sommerstimmung und guten Duft auf den Balkon. Lavendel braucht viel Sonne, jedoch wenig Wasser.
  • Weihrauch: Sehr anspruchslose Hängepflanze, die jedenfalls hell, am besten sonnig stehen sollte. Erde sollte zwar gleichmäßig feucht gehalten werden, doch Weihrauch verträgt Trockenheit besser als Staunässe.

Auch Nützlingen etwas Gutes tun

Wer ein Herz für Insekten und andere Nützlinge - wie etwa Hummeln und (Wild- )Bienen - hat sollte sich überlegen in ein Insektenhotel zu investieren. In einer ruhigeren Ecke platziert werden die kleinen Schädlingsbekämpfer in dem Häuschen, das übrigens aus Stroh, Ästen, Schilfrohr etc. besteht, sicher bald einziehen.

Foto: flickr.com/blumenbiene

Redakteurin
Mara Tremschnig
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