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21.09.2017 - 19:35
Foto: facebook.com/speechcode

Wiener Start- up zeigt "sprechende Packungsbeilage"

19.03.2017, 09:00

Was tun, wenn man sehbehindert ist und Packungsbeilage oder Inhaltsstoffe eines wichtigen Medikaments nicht lesen kann? Das Wiener Start- up Speech Code hat eine Lösung für dieses Problem erdacht: Hochgezüchtete QR- Codes, in denen Text so verpackt wird, dass Smartphones die Infos einfach abfotografieren und vorlesen können.

Bei Speech Code erklärt man die hauseigene Technologie gern als "sprechende Packungsbeilage". Die bunten QR- Codes aus Wien können auf Medikamentenpackungen oder jedes andere Produkt aufgedruckt werden und verpacken die Infos dazu so, dass sie von einem Smartphone analysiert und per Sprachausgabe wiedergegeben werden können.

Geld verdienen die Wiener durch Lizenzgebühren, die Firmen zahlen, welche die Technologie auf ihre Verpackungen aufdrucken. Für den Endkunden ist die Technologie kostenlos, er braucht nur eine entsprechende Scanner- App für das Smartphone. Die Erkennung der QR- Codes erfolgt komplett offline, das System funktioniert also auch im Ausland, ohne Roamingkosten zu verursachen.

Nicht nur im Bereich Barrierefreiheit viel Potenzial

Präsentiert wurde uns Speech Code auf der Zero Project Conference in der Wiener Uno- Zentrale, wo man vor allem auf die Möglichkeiten für Menschen mit Sehschwäche einging. Prinzipiell ließe sich das System auch für andere Gelegenheiten nutzen, bei denen es um die platzsparende Unterbringung komplexer Informationen geht. Beim NFC Forum in Las Vegas haben diese Fähigkeiten Speech Code kürzlich sogar den Innovation Award 2017 eingebracht.

Besonders praktisch: Speech Code ist sprachunabhängig. Der Code kann also weltweit ident sein. Damit der Nutzer trotzdem die Infos in der richtigen Sprache angezeigt bekommt, werden die Infos im Code mit der Systemsprache abgeglichen und dann in der jeweiligen Systemsprache vorgelesen. So könnten die bunten Codes aus Wien sich sogar weltweit als praktische Info- Technologie etablieren - etwa im Tourismus oder im Handel.

Redaktion
krone.at
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