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Foto: LUMIX, CANON, OLYMPUS, SONY, NIKON / Video: krone.tv

So kommen Sie zu Ihrer perfekten Kamera

17.05.2017, 17:00

Vielerorts haben Smartphones den Digitalkameras bereits den Rang abgelaufen, doch es gibt nach wie vor gute Gründe, zum "Fotoapparat" zu greifen - allen voran, was Bildqualität, Bedienkomfort, Zoom und kreative Einsatzmöglichkeiten anbelangt.

Das gilt auch für die Familie der Kompaktkameras. Nachdem insbesondere einfache Modelle zuletzt gegenüber iPhone und Co. kaum noch nennenswerte Vorteile boten, haben sich die Hersteller neben besonders widerstandsfähigen Outdoor- Kameras vermehrt auf sogenannte Premium- Kameras spezialisiert: Mit größeren Bildsensoren von einem Zoll oder gar APS- C-Format bei gleichzeitig geringerer Megapixel- Anzahl liefern sie selbst bei wenig Umgebungslicht noch rauscharme Bilder.

Foto: LUMIX, CANON, OLYMPUS, SONY, NIKON

Lichtstarke Optiken, teils mit fixer Brennweite, tragen ihren Teil dazu bei und erlauben darüber hinaus das kreative Spiel mit geringer Tiefenschärfe, um Motive vom Hintergrund freizustellen. Der schnelle und bequeme Zugriff auf wichtige Aufnahmeparameter und Modi wird durch zusätzliche Tasten und Einstellräder ermöglicht. Hinzu kommt der namensgebende Platzvorteil: Dank geringer Abmessungen und Gewicht lassen sich die Kompakten selbst auf längeren Touren bequem transportieren und verstauen.

Olympus' Outdoor-Kompaktkamera TG-4 ist wasserdicht, frost- und bruchsicher sowie stoßfest.
Foto: Olympus

Zum Wechseln: System- oder Spiegelreflexkamera?

Eines können die Kompakten aber nicht: ihr Objektiv wechseln. Das bleibt den Nutzern von Spiegelreflex- und Systemkameras vorbehalten. Durch neue Objektive, etwa im Makro- oder Tele- Bereich, ergeben sich nicht nur neue Einsatzmöglichkeiten der Fotografie, sondern auch Bild- Perspektiven. Wichtig: Wer den Kauf einer Kamera mit Wechselobjektiv beabsichtigt, sollte sich schon vorher über das Objektivangebot der einzelnen Hersteller informieren. So ist das Angebot an Optiken für klassische Spiegelreflexkameras etwa deutlich umfangreicher, auch seitens Drittherstellern, als bei Systemkameras.

Canons PowerShot G5 X verspricht den Bedienkomfort einer Spiegelreflexkamera im kompakten Gehäuse.
Foto: Canon

Was unterscheidet die System- sonst noch von der Spiegelreflexkamera? Sie kommt ohne mechanischen Auslösemechanismus, sprich: Spiegel, daher und ist in der Regel dementsprechend kleiner und leichter als eine Spiegelreflexkamera. Gerade im Bereich der Einsteiger- Spiegelreflexkameras ist dieser Unterschied inzwischen jedoch relativ gering. Weil das Licht bei Systemkameras ohne Umwege auf den Bildsensor fällt, bedarf es zudem eines elektronischen Suchers.

Sonys A6500 bringt nur 453 Gramm auf die Waage, verfügt aber über einen großen APS-C-Bildsensor.
Foto: Sony

Vorteil: Dieser zeigt unmittelbar an, wie sich Einstellungen für etwa Blende und Weißabgleich auf das finale Bild auswirken. Zudem können nützliche Zusatzinformationen in das Sucherbild eingeblendet werden, beispielsweise, wo das Bild scharf ist ("Fokus Peaking"). Das Fehlen eines Spiegels bedingt zugleich, dass Systemkameras deutlich schneller in Folge auslösen können als Spiegelreflexkameras, was sie insbesondere für die Sport- Fotografie interessant macht.

Panasonics wetterfeste Lumix GH5 schießt bis zu 60 Bilder pro Sekunde in 4K-Qualität.
Foto: Dominik Erlinger

Längere Ausdauer, größere Sensoren

Elektronischer Sucher oder alternativ der ständige Live- View- Gebrauch zur Wahl des passenden Bildausschnitts zehren bei Systemkameras jedoch am Akku, weshalb Spiegelreflexkameras in der Regel ausdauernder sind. Ihr optischer Sucher bietet zumeist ein helleres, klareres Bild und deckt zudem einen größeren Bildbereich ab. Auch in Sachen Autofokus- Geschwindigkeit und -Treffsicherheit haben Spiegelreflexkameras zumeist noch die Nase vorn.

Nikons leichte Einsteiger-Spiegelreflex D5600 bietet einen 24,2-Megapixel-Sensor im DX-Format.
Foto: Nikon

Durch die komplexere Mechanik in ihrem Inneren sind sie zwar größer und somit auch schwerer als Systemkameras, bieten aber auch mehr Platz für größere Sensoren im sogenannten APS- C- oder Vollformat, was weniger Bildrauschen und einen höheren Dynamikumfang zur Folge hat. Mehr Platz für zusätzliche Tasten, Knöpfe und Einstellräder erleichtert darüber hinaus die Bedienung.

Canons EOS 5D Mark IV schießt bis zu sieben Bilder pro Sekunde und zeichnet Videos in 4K auf.
Foto: Canon

Die gute Nachricht: Qualitativ hochwertige Bilder lassen sich mit allen drei Kamerasystemen schießen bzw. sind die Qualitätsunterschiede bei Veröffentlichung auf Facebook & Co. vernachlässigbar. Entscheidend sollten daher beim Kauf weniger Faktoren wie Sensorgröße und Megapixelanzahl, sondern Größe, Gewicht und vor allem Handling sowie Bedienkomfort sein. Die beste Kamera ist am Ende schließlich die, die man dabei hat und zu bedienen weiß.

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