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22.09.2017 - 21:02
Foto: thinkstockphotos.de

Schwangerschaftsübelkeit - was hilft wirklich?

05.09.2017, 06:21

Herzogin Kate erwartet ihr drittes Kind.  Wie das englische Königshaus vermeldet, leidet sie - wie bei ihren beiden ersten Schwangerschaften - erneut unter Hyperemesis gravidarum, einer schweren Form von Übelkeit und Erbrechen. Viele Frauen haben im ersten Schwangerschaftsdrittel ebenfalls mit diesen Beschwerden zu kämpfen. Was kann man dagegen tun?

Ob Ihnen "nur" nach dem Aufstehen flau im Magen oder den ganzen Tag speiübel ist - Schwangerschaftsübelkeit äußert sich ganz individuell. Dies betrifft auch den Zeitraum. Die gute Nachricht: Nach 16 Wochen ist sie meistens vorbei. Die schlechte: Nicht jeder Frau helfen dieselben Mittel.

Die Hälfte aller Frauen wird während der Schwangerschaft von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Warum das so ist, versucht die Wissenschaft immer noch zu ergründen. Eine plausible Theorie ist, dass die Übelkeit durch die Hormone, die bei einer Schwangerschaft gebildet werden, ausgelöst wird. Auch vom Schwangerschaftshormons HCG (Human Choriongonadotropin) ist die Rede, da der HCG- Spiegel in der Schwangerschaft ansteigt.

Foto: thinkstockphotos.de (Symbolbild)

Die besten Ratschläge:

  • Nehmen Sie häufiger kleine Mahlzeiten zu sich. So halten Sie den Blutzuckerspiegel konstant.
  • Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und den Magen zu füllen, sollten vor allem kohlenhydratreiche Lebensmittel gegessen werden. Dazu gehören etwa Brot, Zwieback und Bananen.
  • Gehen Sie den Tag geruhsam an. Stellen Sie den Wecker etwas früher und bleiben Sie noch eine halbe Stunde im Bett liegen.
  • Trinken Sie ausreichend, etwa Fenchel- oder Kamillentee. Ingwertee sollten Sie meiden. Wer keine Flüssigkeit bei sich behalten kann, kann Eiswürfel lutschen.
  • Meiden Sie frittierte und stark gewürzte Speisen - vor allem am Abend. Greifen Sie lieber auf eiweißhaltige und fettarme Lebensmittel zurück. Jedoch gilt: Essen Sie, was Ihnen bekommt und worauf Sie Lust haben - sofern es in der Schwangerschaft erlaubt ist.
  • Vermeiden Sie Stress, dieser kann Ihre Übelkeit noch verschlimmern. Planen Sie täglich Spaziergänge und Erholungsphasen ein.
  • Knabbern Sie Nüsse oder getrocknete Früchte. Auch Haselnüsse und Mandeln können helfen.
  • Der Geruch einer aufgeschnittenen Zitrone oder Grapefruit beruhigt. Lavendelkompressen wirken beruhigend.
  • Ärzte verschreiben oft Vitamin B6 (Fisch, Bananen, Paprika, etc.), B12 (Milch, Käse) oder andere Vitaminpräparate. Lassen Sie sich beraten!
  • Ein Essprotokoll kann Ihnen helfen, Mustern und "Übeltätern" auf die Schliche zu kommen. Verbannen Sie Lebensmittel von Ihrem Speiseplan, die Ihnen nicht guttun.
  • Viele Frauen schwören auf Akupressur- Bänder, die am Handgelenk den Punkt Kei- Nuan drücken, der gegen Übelkeit hilft.

Schwangerschaftsübelkeit ist keine Erkrankung und auch nicht gefährlich. ABER: Wenn Sie sich täglich mehrmals übergeben müssen - und weder Getränke noch Essen bei sich behalten können und Gewicht verlieren - sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Es besteht die Gefahr, dass Sie dehydrieren und Ihr Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Arzt und Apotheke beraten Sie gerne.

Redakteurin
Mara Tremschnig
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