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23.09.2017 - 18:38
Foto: stock.adobe.com

E- Branche will bis 2030 mehr Wind- und Wasserkraft

13.09.2017, 15:25

Wenn man den CO2- Ausstoß reduzieren und den Energiebedarf ohne steigende Importe abdecken will, muss vermehrt in den Ausbau von Wind- und Wasserkraft sowie Solaranlagen investiert werden, sagen die heimischen Versorger. Bis 2030 würden sie bis zu 50 Milliarden Euro in Netz und Erzeugung investieren.

Die Weichenstellung dafür müsste in den nächsten fünf Jahren erfolgen, so Branchensprecher Leo Schitter. Der Strombedarf werde bis 2030 um 15 bis 20 Prozent zunehmen. Dafür verantwortlich sind der Ausbau der Elektromobilität oder der Umstieg von 600.000 Ölheizungen auf "saubere" Energie.

Leo Schitter
Foto: Markus Tschepp

In Österreich beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Erzeugung heute 75 Prozent - das sichert dem Land im EU- Vergleich den Spitzenplatz bei der Nachhaltigkeit, gemessen an 56 Umweltkennziffern. Dieser Anteil könnte auf 85 Prozent erhöht werden. Der Ausbau sollte zu je einem Drittel bei Wind, Wasser und Photovoltaik erfolgen. Dazu müsste man freilich die Kapazitäten der Windräder um 170 Prozent erhöhen und 100.000 neue Solaranlagen sowie neue Wasserkraftwerke bauen.

Foto: APA/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

Inklusive der notwendigen Speicher würde das 15 Milliarden Euro kosten, die die Versorger investieren würden. Weitere 35 Milliarden Euro gehen in den Netzausbau und "smarte" Lösungen (digitale Zähler usw.). Die Politik soll dazu die nötigen Rahmenbedingungen wie etwa ein neues Ökostromgesetz bereitstellen.

Kronen Zeitung

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