Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
27.06.2017 - 00:29
Verteidigungsminister Doskozil ist stolz auf die neue Ausrüstung für seine Soldaten.
Foto: APA/HANS PUNZ, Bundesheer / Video: krone.at

Neue Waffe, mehr Schutz - und ein Granatwerfer

29.03.2017, 11:22

Das Bundesheer bekommt neue Ausrüstung. Am Mittwoch präsentierte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) unter anderem ein neues Sturmgewehr 77  und neue Feldschuhe. Diese werden künftig nicht übertragen, sondern können von den Soldaten mit nach Hause genommen werden, sagte der für die Beschaffungen zuständige Sektionschef Norbert Gehart. Das Bundesheer positioniere sich inhaltlich neu und gebe sich eine neue Struktur, auch die Ausrüstung der Soldaten müsse daher moderner werden, verwies Doskozil auf die neue Schutzausrüstung und die Bewaffnung.

Bis zum Jahr 2020 investiert das Heer insgesamt 1,2 Milliarden Euro in die Beschaffung. Weitere 500 Millionen Euro fließen in die Infrastruktur, hieß es aus Doskozils Büro. Insgesamt wurden bzw. werden 2016 und 2017 rund 90 Millionen Euro in die Schutzausrüstung der Soldaten investiert. Diese Summe teilt sich auf in 50 Millionen Euro für Bekleidung, 20 Millionen für Schutzhelme und je zehn Millionen für diese zwei Jahre für die Adaptierung und Erneuerung der Waffensysteme, erklärte der Ressortchef. Zudem sei mit den bisherigen Vertragsabschlüssen 50 Prozent heimische Wertschöpfung erzielt worden.

Verteidigungsminister Doskozil ist stolz auf die neue Ausrüstung für seine Soldaten.
Foto: APA/HANS PUNZ, Bundesheer
Neben dem neuen Sturmgewehr bekommt das Heer auch neue Schutzausrüstung.
Foto: APA/HANS PUNZ

Schutzbrillen sollen vor Laserpointern schützen

Das bestehende Sturmgewehr 77 etwa kann laut Gehart mit wenigen Änderungen aufgerüstet werden. So könne etwa ein 40- mm- Kaliber- Granatwerfer montiert werden. Das bisherige Essgeschirr aus Aluminium wird durch Edelstahl ersetzt und auch bei den Schuhen gibt es Neuerungen: Erhielten Soldaten bisher bereits mehrfach getragene, wird es nun hygienischer. Der leichte Feldschuh geht in den Besitz der Grundwehrdiener und Kadersoldaten über. Für 2017 sind 42.000 Paar mit einem Einzelpreis von rund 51 Euro vorgesehen, geht aus der Unterlage hervor. Für neue Schutzbrillen, die etwa vor Laserpointern schützen sollen, läuft gerade die Ausschreibung. Der Einzelpreis für die ballistischen Schutzbrillen beläuft sich auf etwa 400 Euro.

Foto: Bundesheer
Foto: APA/HANS PUNZ
Das neue StG 77A2
Foto: Bundesheer

"Anliegen der Soldaten ernst genommen"

Der Sektionschef zeigte sich erfreut, dass mit der neuen Ausrüstung "die Anliegen der Soldaten ernst genommen" werden. Nicht alle würden allerdings sofort mit den neuen Teilen ausgerüstet: Zunächst müssten sie ausgeliefert und verteilt und die Soldaten damit ausgebildet werden.

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum