Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
23.05.2017 - 20:48
Foto: APA/HERBERT NEUBAUER, AFP/Dieter Nagl, APA/ROLAND SCHLAGER

ÖVP durch Kurz- Turbo mit Abstand an der Spitze

19.05.2017, 09:37

Außenminister Sebastian Kurz hat mit seinem Vorgehen bei der ÖVP einen ordentlichen Turbo gezündet. Laut einer brandaktuellen Umfrage steht die "ÖVP Neu" mit Abstand an der Spitze, SPÖ- Chef Christian Kern und FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache müssen sich um Platz zwei matchen, die Grünen stürzen ab. Bleibt nur abzuwarten, ob die Begeisterung der Österreicher über den neuen ÖVP- Chef und seine Pläne bis zu den vorgezogenen Neuwahlen im Oktober anhält.

"Wäre am Sonntag Nationalratswahl, welche Partei würden Sie wählen?", lautet die allseits bekannte Sonntagsfrage, die Unique Research im Auftrag von "Heute" von 15. bis 18. Mai 800 Österreichern stellte. Das Ergebnis: Die ÖVP bzw. die "Liste Sebastian Kurz - die neue Volkspartei" käme mit ihrem neuen Chef  auf 33 Prozent - die Schwankungsbreite liegt allerdings bei 3,5 Prozentpunkten. SPÖ und FPÖ würden mit sieben Prozentpunkten Abstand auf je 26 Prozent landen.

Foto: APA/HERBERT NEUBAUER, AFP/Dieter Nagl, krone.at-Grafik

Grüne bei nächster Wahl nur noch einstellig

Alarmierend das Ergebnis für die Grünen: Nur noch acht Prozent wollen für die sich derzeit auf Führungssuche befindende Partei  stimmen - was ein Minus von mehr als vier Prozentpunkten wäre. Und da die Umfrage zum Großteil vor dem überraschenden Rücktritt von Grünen- Chefin Eva Glawischnig  durchgeführt wurde, könnte das Ergebnis im Oktober noch katastrophaler ausfallen.

Video: Glawischnig geht "aus gesundheitlichen Gründen"

Video: APA

Die NEOS müssen mit fünf Prozent um den Wiedereinzug in den Nationalrat zittern, das Team Stronach "liefert keine messbaren Werte mehr", wie es zur Umfrage heißt. Allerdings merkte Unique Research auch an, dass die Wählerschaft "aufgrund der Geschehnisse in den letzten Tagen äußerst beweglich", der Rücktritt Glawischnigs "in der Feldarbeit nicht erfasst" sei.

ÖVP löst nach Langem FPÖ von Umfragespitze ab

Im heurigen Jänner war die ÖVP bei der Sonntagsfrage übrigens noch bei 19 Prozent gelegen, während die SPÖ 29 Prozent gewählt hätten. Hier wäre der klare Sieger die FPÖ gewesen: 32 Prozent hätten damals den Freiheitlichen ihre Stimme gegeben, die ihren Höhepunkt allerdings im September 2016 mit 35 Prozent hatten.

Foto: Unique Research

Die Grünen hatten ihren Höhepunkt demnach Mitte 2015: 15 Prozent wollten damals noch für Glawischnig stimmen. Die NEOS lagen im September 2014 auf zehn Prozent, seitdem ging es für sie nach unten.

Würde der Bundeskanzler direkt gewählt, hieße er Sebastian Kurz

Könnten die Österreicher den Bundeskanzler direkt wählen, würde sich der neue ÖVP- Chef auch hier durchsetzen. Allerdings wäre der Abstand nicht ganz so groß: 31 Prozent würden für Kurz stimmen, 29 Prozent für Kern und 15 Prozent für Strache. In der Kanzlerfrage scheint freilich auch noch Glawischnig als Gegenkandidatin auf.

Neo-ÖVP-Chef Sebastian Kurz, SPÖ-Chef Christian Kern
Foto: APA/Gabriele Moser, AP/Roland Zak, thinkstockphotos.de

Chefin vom Dienst
Heike Reinthaller-Rindler
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum