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21.09.2017 - 05:22
Foto: thinkstockphotos.de

Unbelehrbare Online- Betrügerin schlug wieder zu

20.03.2017, 09:32

Eine unbelehrbare Betrügerin hat erneut in Oberösterreich zugeschlagen. Die 32- Jährige aus der Steiermark hat auf einer Internetverkaufsplattform eine Spielkonsole angeboten und die Ware trotz Bezahlung des Verkaufspreises nicht geliefert. Die Frau, die bereits in Österreich und Deutschland mehrfach wegen Betrugs belangt worden ist, wird erneut angezeigt, so die zuständige Polizei.

Ein 44- jähriger Mann aus Arnreit (Bezirk Rohrbach) überwies der Steirerin den vereinbarten Kaufpreis von 200 Euro für die Spielkonsole. Der Mann erhielt das Gerät aber nicht und bekam auch sein Geld nicht zurück.

Inserat wurde gelöscht, Geld einbehalten

Das Inserat im Internet wurde gelöscht und es konnte nur mehr per Handynachrichtendienst Kontakt gehalten werden. Bei den Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass hinter dem Betrug die 32- Jährige steckt. Die Frau dürfte sich laut Polizei mit den Machenschaften ihren Lebensunterhalt finanziert haben.

Wirklich schützen kann man sich gegen solche Betrügereien nicht: Bei Online- Flohmärkten wie eBay kann man zwar bis zu einem gewissen Grad an der Verkäuferbewertung erahnen, wie zuverlässig das Gegenüber ist. Mit frisch angelegten Konten oder auf Marktplätzen ohne Bewertungssystem haben die Betrüger aber leichtes Spiel.

Bei Betrug Marktplatz und Behörden einschalten!
Wer Opfer so einer Betrugsaktion wird und vom Verkäufer keine Ware erhält, kann sich entweder beim Betreiber des Online- Marktplatzes beschweren oder sich an die Behörden wenden. Sie können Streitigkeiten mit inländischen Verkäufern schlichten, bei ausländischen Verkäufern aber oft auch nichts machen.

Um nicht in die Betrugsfalle zu tappen, empfiehlt sich beim Online- Shopping ein gesundes Grundmisstrauen. Auffallend billige Angebote von frischen Verkäufern sollten Sie eher skeptisch betrachten. Seltsame Wünsche bei der Geschäftsabwicklung - etwa eine Überweisung per Western Union - sind ebenfalls dubios und weisen darauf hin, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Redaktion
krone.at
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