Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
22.08.2017 - 03:26
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Barbara Rosenkranz bei einer Veranstaltung im Jahr 2008
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Barbara Rosenkranz kehrt der FPÖ den Rücken

07.08.2017, 17:20

Barbara Rosenkranz kehrt der FPÖ den Rücken. Die ehemalige Bundespräsidentschaftskandidatin der Freiheitlichen wird stattdessen bei der kommenden Nationalratswahl für die "Freie Partei Salzburg" von Ex- FPÖ- Mann Karl Schnell kandidieren.

Rosenkranz begründete ihren Austritt aus der FPÖ nach 28 Jahren damit, dass die "Entfremdung schon so weit" gediehen sei, "dass eine Trennung unvermeidbar war". Jetzt wage sie den "Sprung ins kalte Wasser". Bei der FPÖ wäre Rosenkranz' Parlamentskarriere jedenfalls beendet gewesen: Dort war sie für keine Liste mehr vorgesehen, gab Generalsekretär Herbert Kickl bekannt.

Die zehnfache Mutter, die zum rechten Rand der FPÖ zählte, trat 2013 nach der Wahlschlappe als Niederösterreich- Chefin - die sie zehn Jahre lang war - zurück. Im Herbst 2013 kam sie in den Nationalrat zurück, in den sie 2002 unter Schwarz- Blau erstmals eingezogen war - nach neun Jahren als niederösterreichische Landtagsmandatarin.

Rosenkranz nun "Trumpf" für Schnells Liste

Der Salzburger Landtagsabgeordnete und ehemalige FPÖ- Bundesobmann- Stellvertreter Schnell stellte am Montag seine Liste vor - "Trumpf" darauf ist Rosenkranz. Schnell war 2015 aus der FPÖ ausgeschlossen worden, nachdem er sich mit der Parteispitze zerstritten hatte.

Karl Schnell, Barbara Rosenkranz
Foto: APA/NEUMAYR/RH, APA/HERBERT NEUBAUER, krone.at-Grafik

"Gekränkte Eitelkeit"

"Gekränkte Eitelkeit gepaart mit verletztem Stolz ist noch lange kein politisches Programm und passt deshalb besser ins Anforderungsprofil von Karl Schnell", erklärte FPÖ- Sprachrohr Kickl am Montag. Die Niederösterreicherin wurde "mit sofortiger Wirkung" aus dem freiheitlichen Parlamentsklub ausgeschlossen, dies wurde umgehend an Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) gemeldet, teilte die FPÖ noch am Montag mit.

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert