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20.09.2017 - 00:17
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Ab in den Urlaub: Touristen (rechts oben) nehmen die Pleite der Fluglinie Air Berlin noch locker.
Foto: ASSOCIATED PRESS, Kronen Zeitung/Tomschi / Video: AFP

Air Berlin: Das müssen Passagiere nun beachten

15.08.2017, 19:05

Knalleffekt bei der wirtschaftlich schwer angeschlagenen Air Berlin! Am Dienstag stellte die zweitgrößte deutsche Fluglinie einen Insolvenzantrag , für das Tochterunternehmen Flyniki hat dies vorerst keine Auswirkungen. Dank eines 150- Millionen- Kredites der deutschen Bundesregierung fliegt die Airline weiter!

Trotz der Pleite behalten alle Tickets ihre Gültigkeit, der Flugbetrieb sollte bis November aufrecht gehalten werden - sofern die EU dem Überbrückungskredit durch die deutsche Regierung zustimmt. Sonst müssten die Flieger ab sofort auf dem Boden bleiben.

Ab in den Urlaub: Touristen (rechts oben) nehmen die Pleite der Fluglinie Air Berlin noch locker.
Foto: ASSOCIATED PRESS, Kronen Zeitung/Tomschi
Foto: APA/dpa/Bernd Thissen

Passagier: "Es gab immer wieder Verspätungen und Ausfälle"
Beim "Krone"- Lokalaugenschein auf dem Flughafen Wien- Schwechat am Dienstag zeigten sich die Passagiere von der Insolvenz überrascht. "Ich habe gewusst, dass sie Probleme haben", so Gregor Scholz, der regelmäßig zwischen Wien und Düsseldorf pendelt, "es gab immer wieder Verspätungen und Ausfälle. Und die Unsicherheit, ob man informiert wird, oder nicht." Nicht informiert wurden die Passagiere über die Pleite: "Unser Flug heute geht planmäßig. Hoffentlich gilt das auch für den Rückflug", so der Grundtenor unter den Touristen, die großteils auf Flyniki gebucht sind.

"Krone"-Lokalaugenschein am Flughafen Wien-Schwechat
Foto: KRONEN ZEITUNG/Tomschi

Niki Lauda warnt: "Fliegen in Europa wird teurer"

Die Chancen dafür stehen Dank der 150- Millionen- Euro- Spritze nicht schlecht. Weniger gut schaut es mittelfristig für Tausende Jobs in dem Unternehmen aus. Wie es mit der Air Berlin jetzt weitergeht, skizziert Niki Lauda so: "Die Lufthansa wird Flugzeuge und Strecken, die sie brauchen kann, übernehmen und dann mit ihrer Billigfluglinie Eurowings wachsen", erklärt der Experte. Sie könnte auch die Flyniki übernehmen - und damit auch für die rund 800 Mitarbeiter. "Air Berlin und Flyniki werden über kurz oder lang verschwinden." Und: Ein Konkurrent weniger bedeute ein Steigen der Ticketpreise.

Foto: AFP

Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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