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19.09.2017 - 19:17
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Richard Branson
Foto: twitter.com/RichardBranson / Video: instagram.com

Richard Branson zeigt seine zerstörte Insel

11.09.2017, 11:39

Seine Villa ist eine Ruine, zentimeterhoher Sand bedeckt den Boden, seine private Trauminsel liegt in Schutt: Richard Branson hat in den sozialen Medien Fotos und ein Video geteilt, die zeigen, welche Zerstörungen Hurrikan "Irma" auf Necker Island angerichtet hat. Für die Bewohner der Region fordert der britische Milliardär einen Marshallplan.

Auf Instagram und Twitter dokumentierte Richard Branson, wie verheerend Hurrikan "Irma" über die Jungferninseln, zu denen sein Necker Island gehört, hinweggezogen ist .

Richard Branson
Foto: twitter.com/RichardBranson

"Gebäude und Vegetation zerstört"

In einem Videoclip zeigt der Virgin- Boss seine Villa, von der nur noch die nackten Wände stehen geblieben sind. Überall liegt zentimeterhoher Sand. Vor dem Gebäude sind entwurzelte Palmen zu erkennen.

"Viele der Gebäude und die Vegetation von Necker sind zerstört oder zumindest stark beschädigt worden. Aber hier geht es nicht um Necker, sondern die Zigtausenden Menschen, die ihr Zuhause verloren haben und ihre Lebensgrundlage", schrieb er zu dem Video.

"Region braucht Marshallplan"

Via Twitter erklärte er, dass er nach Puerto Rico gereist sei, um von dort aus Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen zu organisieren. Dort bittet der Unternehmer auch um Spenden, die von Virgin koordiniert werden.

Branson forderte auch sein Heimatland Großbritannien auf, Hilfe zu leisten: "Die britische Regierung muss jetzt eine tragende Rolle beim Wiederaufbau seiner Übersee- Territorien spielen. Kurzfristig und langfristig, um die Infrastruktur wieder aufzubauen. Die Region braucht einen Marshallplan."

"Häuser kann man wieder aufbauen"

Als der immense Sturm in der vergangenen Wochen Branson Privatinsel traf, harrte dieser mit seiner Familie im Weinkeller des Anwesens aus. Sein Sohn Sam meldete sich später, um zu beruhigen, dass alle "Irma" gut überstanden hätten: "Häuser kann man wieder aufbauen, aber Menschenleben nicht."

Redakteurin
Pamela Fidler-Stolz
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