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20.09.2017 - 07:44
Foto: facebook.com, twitter.com, krone.at-Grafik

Sheriff: "Schießen Sie nicht auf den Hurrikan!"

10.09.2017, 14:35

Die Wetterkapriolen vor Florida treiben seltsame Blüten: Ein Mann rief auf Facebook einen "Schieß auf Hurrikan 'Irma'" betitelten "Event" ins Leben - und fand binnen weniger Stunden Zehntausende Anhänger. Der Sheriff von Pasco County sah sich dadurch gezwungen, eine entsprechende Warnung an die Bevölkerung auszugeben: "Schießen Sie NICHT auf 'Irma'!"

Ryon Edwards, 22, meinte gegenüber der BBC, er habe den "Event" aufgrund einer "Kombination aus Stress und Langeweile" ins Leben gerufen. Nie habe er damit gerechnet, dass der Aufruf solch hohe Wellen schlagen würde. Nun sei ihm das Ganze über den Kopf gewachsen und "etwas außer Kontrolle geraten".

Sheriff: "Sie können den Hurrikan nicht aufhalten!"

Dieser Meinung dürfte auch der Sheriff von Pasco County sein, einem Gebiet im Westen Floridas etwas nördlich der Metropolregion Tampa Bay Area. In einem Tweet aus dem Büro des Sheriffs heißt es: "Zur Klarstellung, schießen Sie NICHT auf 'Irma'. Damit können Sie den Hurrikan nicht aufhalten und es kann außerdem gefährliche Nebeneffekte haben." Dazu postete das Büro eine anschauliche Grafik, auf der unter anderem davor gewarnt wird, dass Kugeln von der Sturmwand zurückgeschleudert werden könnten.

Trotzdem erfreut sich Ryon Edwards "Masterplan" weiterhin großer Beliebtheit. User schlugen sogar weitere, ebenso fragwürdige Methoden vor, dem Hurrikan Einhalt zu gebieten - etwa mit riesigen Flammenwerfern. "Lasst uns den Fiesling 'Irma' mit allen Mitteln bekämpfen! Niemand vertreibt uns von unserem eigenen Territorium", so der Tenor.

Warnung vor meterhohen Wellen an der Küste Floridas

"Irma" zieht derzeit mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern pro Stunde über Florida hinweg. Für die gesamte Küste des Bundesstaates, vom Atlantik bis in den Golf von Mexiko, gilt eine Warnung vor meterhohen Wellen. Mehr als 6,5 Millionen Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. 

Redaktion
krone.at
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