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19.08.2017 - 00:27
Foto: AFP, twitter.com

Dritter Anschlag in drei Monaten mit Lieferwagen

19.06.2017, 09:31

London kommt nicht zur Ruhe: Der Terroranschlag in der Nacht auf Montag, als ein Lieferwagen vor einer Moschee in eine Gruppe von Muslimen raste , war bereits das dritte Attentat innerhalb von drei Monaten in der britischen Hauptstadt. Bei jedem Anschlag waren die Attentäter mit einem Kleinstransporter in eine Menschenmenge gerast. Die Bilanz: 15 Tote und Dutzende Verletzte.

In der Nacht auf Montag raste ein Lieferwagen in eine Menschenmenge nahe einer Moschee. Dabei starb ein Mensch, zehn weitere wurden verletzt. Der 48 Jahre alte Fahrer wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht, wo sein Geisteszustand überprüft werden sollte.

London steht nach mehreren Anschlägen derzeit unter erhöhter Alarmbereitschaft. Am 3. Juni waren drei Islamisten mit einem Kleintransporter auf der London Bridge in eine Menschenmenge gefahren und hatten danach Passanten in Restaurants und Bars mit Messern attackiert. Dabei wurden sieben Menschen getötet und etwa 50 verletzt.  Die Attentäter wurden von Polizisten erschossen.

Am 3. Juni rasten drei Islamisten mit einem Transporter auf der London Bridge in eine Menschenmenge.
Foto: twitter.com
Foto: Bing.com
Diese Aufnahme zeigt die getöteten Angreifer.
Foto: twitter.com

Video: Attentat auf der London Bridge

Video: Ruptly.tv

Am 22. März tötete ein mutmaßlicher Islamist auf der Westminister Bridge mit einem Auto zwei Menschen und verletzte mehrere weitere Personen.  Anschließend erstach er auf dem Parlamentsgelände einen unbewaffneten Polizisten, ehe er erschossen wurde.

Zufall - oder eiskalt geplant? Der Anschlag fiel genau auf den Jahrestag des Terrors von Brüssel. Am 22. März 2016 waren bei Attentaten auf dem Flughafen und in der U- Bahn der belgischen Hauptstadt 32 Menschen gestorben. 

Foto: AP, Reuters
Schnappschuss von der Festnahme des Terrorverdächtigen
Foto: AP
Foto: twitter.com

Video: Attentat auf der Westminster Bridge

Video: Ruptly.TV, krone.tv

Am 22. Mai wurden bei einem Selbstmordanschlag auf ein Popkonzert in der britischen Stadt Manchester 22 Menschen getötet und Dutzende weitere Personen verletzt. 

Europäische Metropolen verstärkt im Fadenkreuz von Terroristen

Europäische Metropolen sind in den vergangenen Jahren verstärkt ins Fadenkreuz von Terroristen gerückt.  Konzerte und der öffentliche Nahverkehr dienen dabei häufig als Ziel. Seit dem Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo" in Paris im Jänner 2015 kamen bei Terroranschlägen rund 360 Menschen ums Leben, mehr als 1300 wurden teils schwer verletzt.

Foto: AFP, AP

Redakteur
Franz Hollauf
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