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19.08.2017 - 00:28
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Foto: AP, AFP/MIGUEL RIOPA / Video: ruptly.tv

Feuerhölle in Portugal: Kritik an Feuerwehr

19.06.2017, 20:35

Die Feuerhölle in Portugal, die weiterhin 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon wütet, ist einer der schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Landes. Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf 63 angestiegen. Rund 2000 Rettungskräfte mit 620 Fahrzeugen sind im Einsatz, um das Feuer in den Griff zu bekommen, das am Samstag ausgebrochen ist. Betroffene bemängeln allerdings, die Feuerwehr sei "überfordert" und nur wenig präsent gewesen.

Es ist der Waldbrand mit den meisten Todesopfern in Portugal seit Beginn der Aufzeichnungen. Bisher sind 63 Todesopfer zu beklagen, über 60 Menschen wurden verletzt. Auslöser der Brandkatastrophe dürfte ein Blitzeinschlag am Samstag  gewesen sein. Für mehrere Autofahrer wurde das Feuer zur Todesfalle, als es ihre Wagen einschloss. Viele Opfer verbrannten bis zur Unkenntlichkeit, auch mehrere Dörfer wurden von den Flammen eingekesselt, Dutzende Häuser zerstört. Die portugiesische Regierung ordnete eine mehrtägige Staatstrauer an.

Foto: AP, AFP/MIGUEL RIOPA
Foto: AP

Ministerpräsident Antonio Costa sagte: "Die Tragödie schockiert uns durch ihre Dimension." Er sprach den Opfern sein tiefes Mitgefühl aus und dankte den unermüdlich gegen das Inferno kämpfenden Feuerwehrleuten: "Sie verdienen unsere allergrößte Hochachtung."

Kritik an überforderten Einsatzkräften

Doch nicht alle sehen den Einsatz der Florianis so positiv wie Costa. Betroffene berichteten, dass die Einsatzkräfte überfordert gewesen sein sollen. Eine ältere Dame erzählte dem Fernsehsender RTP, sie habe stundenlang keinen einzigen Feuerwehrmann gesehen, als die Flammen ihrem Haus immer näher kamen.

Foto: AFP

Das Leiden stand den Betroffenen in der Region ins Gesicht geschrieben. "Wir haben alles verloren, unser Haus, unsere Tiere, alles", erzählte etwa eine ältere Frau unter Tränen dem TV- Sender. Ein Mann sagte: "In meinen 53 Jahren habe ich so etwas nicht gesehen."

Foto: AFP
Foto: AFP

Extreme Trockenheit und starke Winde

Die extreme Trockenheit und die starken Winde behinderten die Löscharbeiten. In der Region ist es derzeit sehr heiß mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad. Der Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern wird immer wieder von der starken Rauchentwicklung beeinträchtigt. Die EU sagte Portugal Hilfe zu, auf Bitte des Landes würden Löschflugzeuge organisiert. Frankreich habe drei Maschinen zugesagt, Spanien helfe mit zwei Flugzeugen.

Redaktion
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