Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.08.2017 - 12:45
US-Polizisten an der Grenze zu Mexiko
Foto: APA/EPA/MIGUEL SIERRA (Symbolbild)

Mehr Menschen sterben an Grenze von USA und Mexiko

05.08.2017, 11:11

Die Zahl der an der mexikanisch- amerikanischen Grenze gestorbenen Migranten ist in den ersten sieben Monaten der Präsidentschaft von Donald Trump um 17 Prozent gestiegen. Zwischen Jänner und Juli seien insgesamt 232 Todesfälle registriert worden, teilte die Internationale Migrationsorganisation mit, im Vorjahreszeitraum waren es 204 Tote.

Mit 50 Toten im Juli sei die höchste Zahl zu beklagen gewesen, 15 Leichen wurden dabei in der heißen Wüste Arizonas entdeckt. Vor zwei Wochen fand die Polizei zudem zehn Leichen geflüchteter Menschen in Texas in einem Lastwagen. Die Zahl der von Grenzpatrouillen erfassten Migranten ging dem Bericht zufolge allerdings um fast die Hälfte auf 140.024 zurück.

Vor allem aus den von viel Gewalt erschütterten Ländern Mittelamerikas versuchen Migranten über Mexiko in die USA zu kommen. 65 Prozent der an Grenzen in Nord- und Lateinamerika gestorbenen Menschen kämen an der rund 3.200 Kilometer langen Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko um, hieß es. Trump hatte eine deutliche Verschärfung der Grenzpolitik angekündigt, um Migranten von den USA fernzuhalten. Eine von ihm vorgeschlagene Mauer ist bisher aber nicht finanzierbar.

Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko
Foto: AFP/Guillermo Arias

Hälfte aller Einwanderer aus Mexiko sind illegal in den USA

Zudem setzt Trump auf eine rigorose Abschieberpraxis. Die Geldsummen, die mexikanische Migranten an die Familien in ihrer Heimat überweisen, erreichte zuletzt einen neuen Rekordwert. Insgesamt wurden laut der mexikanischen Zentralbank 13,95 Milliarden US- Dollar (11,85 Mrd. Euro) in den ersten sechs Monaten nach Mexiko überwiesen. In den USA leben rund elf Millionen Einwanderer aus Mexiko, davon nach Schätzungen rund 5,6 Millionen Menschen ohne Aufenthaltsstatus.

In einer Analyse der Bank Banorte- Ixe hieß es, der Anstieg hänge womöglich mit der Angst vor Abschiebungen zusammen. Das kann dazu führen, dass aus Sorge, Gelder nicht rechtzeitig in die Heimat transferiert zu bekommen, die Überweisungen zugenommen haben.

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum