Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
27.06.2017 - 12:33
Saudi-König Salman bin Abdulaziz Al-Saud (li.), Abu Dhabis Kronprinz Mohammed bin Zayed Nahyan
Foto: AP

Nachbarstaaten weisen 13.000 Menschen aus!

16.06.2017, 14:47

Durch die Blockade des arabischen Golfstaats Katar spielen sich nach Angaben der dortigen Menschenrechtskommission menschliche Tragödien ab. Mehr als 13.000 Menschen seien betroffen, weil Saudi- Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain Menschen aus Katar ausweisen und ihre Landsleute zur Rückkehr in die Heimat aufgefordert hätten, sagte der Kommissionsvorsitzende Ali bin Schmaich al- Marri am Freitag in Genf. Alle müssten den Anordnungen innerhalb von 14 Tagen nachkommen.

Nachbarstaaten werfen dem reichen Wüsten- Emirat Terrorfinanzierung und eine zu große Nähe zum Iran vor. Sie haben vergangene Woche alle Kontakte abgebrochen, den Luftverkehr gestoppt und die Grenzen geschlossen. 

Katar von Nachbarn isoliert
Foto: APA

Frau von ihrem Kind getrennt

Auch eine Frau aus Saudi- Arabien, die in Katar auf eine Nierenoperation wartete, sei zur Rückkehr aufgefordert worden. Eine katarische Studentin kurz vor der Abschlussprüfung an einer Universität in den Emiraten müsse nach Hause zurückkehren. Eine in den Emiraten verheiratete Katarerin sei zur Ausreise gezwungen worden, doch hätten die Behörden ihr kleines Kind am Flughafen zurückgehalten.

Foto: Associated Press

"Schlimmer als die Mauer in Berlin"

Die kollektive Bestrafung sei "schlimmer als die Mauer in Berlin", sagte Al- Marri. Er rief die Staaten dringend auf, die Maßnahmen zurückzunehmen. Die Kommission und die Regierung wollten den Weltsicherheitsrat einschalten, wenn sich nichts bewege.

Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, der Emir von Katar
Foto: AP

Gabriel warnt vor Golfkrieg

Erst kürzlich warnte der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel davor, dass die Isolation des Emirats Katar durch Saudi- Arabien und seine Verbündeten zu einem Krieg am Golf führen könnte . Es bestehe die Gefahr, dass aus dieser Auseinandersetzung ein Krieg werden könnte, sagte Gabriel der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel
Foto: AP

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum