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24.06.2017 - 16:01
Foto: APA/AFP/TOLGA AKMEN, APA/AFP/THOMAS SAMSON

Proteste gegen May: "An deinen Händen klebt Blut!"

17.06.2017, 12:26

Nach einem Besuch bei Opfern und Anrainern des ausgebrannten Hochhauses in London hat die Polizei Premierministerin Theresa May vor wütenden Demonstranten in Sicherheit bringen müssen. Ein Fotograf berichtete der britischen "Daily Mail", zornige Menschen seien Freitagabend Mays Auto hinterher gelaufen und hätten sie mit Parolen wie "Hau ab!" oder "An deinen Händen klebt Blut!" angebrüllt.

May steht wegen ihrer Reaktion auf den Großbrand mit mindestens 30 Toten unter Druck. Auch Mitglieder ihrer eigenen Konservativen Partei werfen ihr vor, sich unter anderem zu spät mit den Opfern getroffen zu haben. Diese wurden von dem Oppositionsführer Jeremy Corbyn, Bürgermeister Sadiq Khan und der 91- jährigen Königin Elizabeth II. besucht. Die Katastrophe hat zudem Fragen über ein mögliches Versagen der Behörden aufgeworfen. 

Premierministerin Theresa May am Brandort in London
Foto: AP
Foto: AFP

"Werft die Torries raus"

Am Freitag waren wütende Demonstranten in das Bezirksrathaus in Kensington eingedrungen. Sie wurden von Polizei und Rettungskräften zurückgehalten. Später verlagerten sie ihre Proteste an den Brandort. Auf Bannern und Plakaten stand "Gerechtigkeit für Grenfell! Wir fordern die Wahrheit". Auch Slogans wie "Werft die Tories raus!" und "Trotzt der Tory- Herrschaft" waren zu lesen. Am frühen Abend skandierten Hunderte Menschen "May muss gehen!", als sie Richtung Downing Street zogen, wo Theresa May ihr Büro hat. Zuvor war May als "Feigling" beschimpft worden, als sie aus einer Londoner Kirche in der Nähe des Brandorts kam. Dort hatte sie den Opfern Hilfe in Millionenhöhe versprochen.

Foto: The Associated Press
Demos gegen May und ihre Regierung
Foto: AFP
Foto: AFP
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