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Foto: YouTube.com / Video: YouTube.com

Turbinenwind tötet Urlauberin auf Karibikinsel

13.07.2017, 12:55

Auf der Karibikinsel St. Martin ist eine Touristin am Mittwoch vom Turbinenwind eines Flugzeugs weggeblasen und tödlich verletzt worden. Die 57- jährige Neuseeländerin wollte wie viele Touristen am beliebten Maho Beach den Start eines Passagierflugzeugs aus unmittelbarer Nähe beobachten (siehe auch Video oben). Obwohl es schon mehrere Vorfälle mit Verletzten in der Vergangenheit gab, ist dies laut lokalen Medienberichten der erste bekannte Todesfall eines "Planespotters".

Die 57- jährige Urlauberin habe sich am Mittwoch am Maschendrahtzaun des Princess Juliana International Airports festgehalten, als sie den Start einer Boeing 737- 800 beobachten wollte, teilte die Polizei mit.

Foto: YouTube.com

Der starke Wind aus den Triebwerken habe die Frau fortgeblasen, sie prallte daraufhin mit dem Kopf gegen einen Betonblock und verletzte sich schwer. Im Krankenhaus erlag die Frau ihren Verletzungen.

Foto: YouTube.com
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Der Flughafen auf der zwischen den Niederlanden und Frankreich aufgeteilten Insel liegt gleich neben dem Maho Beach.

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Waghalsige Touristen, sogenannte Planespotter, können von dort die startenden und landenden Maschinen beobachten.

Die Flugzeuge müssen aufgrund der Lage der Landebahn weniger als 30 Meter über den Köpfen der Touristen fliegen, um zu landen.

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Tourismus profitiert von Schaulustigen

Der Tourismus auf der Karibikinsel hat sich den Nervenkitzel zunutze gemacht: So werden in Restaurants und Bars etwa die aktuellen Start- und Landezeiten der Flugzeuge auf Tafeln notiert, um Schaulustige anzulocken.

Obwohl mittels Hinweisschildern davor gewarnt wird, sich dem Flughafenzaun zu nähern, verstoßen immer wieder Touristen gegen das Verbot.

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Spektakuläre Videos und Selfies zeigen Strandbesucher, die sich am Zaun festklammern und sich filmen lassen, während ihnen der Turbinenwind die Füße vom Boden reißt.

Frau weggeblasen - Video zeigt ähnlichen Vorfall

Ein auf YouTube hochgeladenes Video zeigt einen ähnlichen Vorfall wie jenen, bei dem die Urlauberin aus Neuseeland nun ums Leben kam. Damals kam eine junge Frau mit Verletzungen davon, als sie vom Turbinenwind eines Passagierjets weggeblasen wurde und gegen einen Betonblock prallte.

Redaktion
krone.at
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