Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
21.09.2017 - 19:43
Es tut uns leid, Ihr Browser ist veraltet.
Aktualisieren Sie Ihren Browser, um das Video zu sehen.
Foto: AP/Pablo Martinez Monsivais, APA/AFP/Brendan Smialowski / Video: AFP

USA droht Super- GAU: Millionen Bürger unversichert

14.03.2017, 06:36

Der Plan von US- Präsident Donald Trump, die Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama abzudrehen, würde laut dem parteiunabhängigen Rechnungshof des US- Kongresses Millionen von Bürgern die Krankenversicherung kosten. Sollte das Vorhaben wie geplant umgesetzt werden, stiege die Zahl der Unversicherten bereits im kommenden Jahr um 14 Millionen, heißt es in einem am Montag in Washington vorgestellten Gutachten.

Die Budget- Experten stellten auch eine Modellrechnung der Auswirkungen einer Abschaffung von "Obamacare" bis zum Jahr 2026 vor. Bis dahin wären gar 24 Millionen US- Bürger mehr unversichert, als dies mit Beibehaltung von Obamas Gesundheitsreform der Fall wäre. Im Jahr 2026 wären ohne "Obamacare" dann insgesamt 52 Millionen Bürger unversichert, mit "Obamacare" läge die Zahl bei 28 Millionen.

Foto: AP/Pablo Martinez Monsivais, APA/AFP/Brendan Smialowski

Positive Auswirkungen aufs Budget

Auf den Staatshaushalt hätte die von den Republikanern geplante Reform von "Obamacare" positive Auswirkungen, errechnete der überparteiliche Rechnungshof CBO. Das Budgetdefizit würde bei Verabschiedung der republikanischen Reform in den kommenden zehn Jahren zusammengerechnet um 337 Milliarden Dollar niedriger ausfallen als ohne Rücknahme von "Obamacare".

Im Kern des republikanischen Vorhabens steht die Abschaffung der allgemeinen Versicherungspflicht. Die Strafsteuern für Bürger ohne Krankenversicherung sollen abgeschafft werden. Zugleich sollen die direkten staatlichen Zuschüsse gekürzt werden. Allerdings soll der Versicherungsabschluss durch Steuergutschriften zwischen 2000 und 14.000 Dollar im Jahr gefördert werden.

Senkung der Gesundheitskosten erhofft

Durch das neue Modell soll der freie Markt wieder deutlich stärker ins Spiel kommen als bisher. Die Republikaner erhoffen sich davon eine allgemeine Senkung der Gesundheitskosten. "Obamacare" hat mit hohen Kosten zu kämpfen - für 2017 ist deshalb ein starker Anstieg von Versicherungsbeiträgen vorhergesagt. Die Zahl der unversicherten Bürger würde bei Abwicklung von Obamas Reform auch deshalb steigen, weil viele Menschen wegen des Wegfalls der Versicherungspflicht auf eine Krankenversicherung verzichten würden, schrieben nun die Experten des Rechnungshofs.

Foto: AFP

Demokraten kündigen Widerstand an

Obwohl die Republikaner im Repräsentantenhaus wie im Senat über die Mehrheit verfügen, ist der Ersatz von "Obamacare" durch das neue Modell kein Selbstläufer. Vor allem im Senat ist die republikanische Mehrheit mit 52 zu 48 Sitzen knapp. In jedem Fall stehen harte und lange Auseinandersetzungen bevor. Die oppositionellen Demokraten kündigten bereits ihren massiven Widerstand an.

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum