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26.09.2017 - 23:51
Foto: stock.adobe.com

Alleine in den ersten 8 Monaten 70.000 neue Jobs

11.09.2017, 16:50

Der Wirtschaftsaufschwung hat laut dem aktuellen Konjunkturtest des Wifo im Sommer seinen Höhepunkt erreicht. Besonders erfreulich ist, dass in den ersten acht Monaten dieses Jahres rund 70.000 neue Jobs geschaffen wurden. Das ist der höchste Beschäftigungszuwachs seit 2008, errechneten die Experten.

Bis Juli gab es im Schnitt um 66.700 Mitarbeiter mehr, im August setzte sich der positive Trend mit über 70.000 fort. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 hatte der Zuwachs zum Vorjahr lediglich 53.700 Beschäftigte betragen. Dank der guten Auftragslage vieler Firmen werden wieder mehr Vollzeitjobs geschaffen. In "mageren" Zeiten gab es unterm Strich nur ein Plus beim Teilzeitpersonal.


Allerdings weist das Wifo darauf hin, dass trotzdem die Arbeitslosenquote mit 8,5 Prozent noch immer relativ hoch ist. Vor allem bei Älteren und jenen mit niedriger Bildung steigt sie sogar. Immer mehr Menschen finden keinen neuen Job, weil sie die dafür nötige Ausbildung nicht mitbringen, warnen auch Experten der "Agenda Austria". Daher nütze die beste Konjunktur nichts, die Arbeitslosenraten seien ein "strukturelles Problem."

Starkes Plus im Tourismus

Das starke Wachstum in den ost- und mitteleuropäischen Ländern begünstigt Handel und Investitionen in Österreich. Der Tourismus meldete eine hervorragende Sommersaison mit bisher 5,4 Prozent Einnahmenplus.

Der Tourismus freut sich über eine gute Sommersaison.
Foto: thinkstockphotos.de

Der Wifo- Konjunkturtest zeigte im August weiter positive Zukunftseinschätzungen der Unternehmen, obwohl eine erste leichte Eintrübung etwa bei der Bauwirtschaft darauf hindeutet, dass es jetzt nicht mehr weiter aufwärts geht.

Banken geben Kredite

Die Kreditbedingungen haben sich aus Sicht der Firmen wieder deutlich verbessert. Das erste Mal seit fünf Jahren wurde die Vergabe nicht mehr mehrheitlich als "restriktiv" bezeichnet. Nur bei 17 Prozent der Betriebe mit Bedarf wurde der Kredit abgelehnt.

Manfred Schumi, Kronen Zeitung

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