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22.08.2017 - 05:50
Foto: AP

US- Bank Morgan Stanley zieht aus London weg

20.07.2017, 19:19

Die US- Investmentbank Morgan Stanley will einem Insider zufolge wegen des Brexit ihren EU- Sitz nach Frankfurt verlagern. Eine mit den internen Plänen vertraute Person, die nicht namentlich genannt werden wollte, sagte am Mittwoch, es handle sich um eine "kurzfristige Lösung". Die Leitung des New Yorker Geldinstituts könne sich auch Paris als Standort vorstellen. Als Zieldatum für den Wechsel steuert Morgan Stanley den Angaben zufolge den März 2019 an.

Zu diesem Zeitpunkt soll auch der EU- Austritt des Vereinigten Königreichs erfolgen. Für die Europageschäfte von Morgan Stanley wäre es dann weitaus günstiger, einen Sitz innerhalb der EU zu haben.

Die Bank hat derzeit in London etwa 5000 Beschäftigte. Die Zahl des von Morgan Stanley in Frankfurt angestellten Personals soll den Angaben zufolge von jetzt 200 auf 400 verdoppelt werden. Unter anderem sollen Börsenhändler, Marketingmitarbeiter und Verwaltungspersonal nach Deutschland wechseln. Eine kleinere Zahl an Stellen wolle Morgan Stanley zudem nach Paris, Dublin, Mailand und Madrid verlagern.

Auch andere Banken wollen nach Frankfurt

Wegen des britischen EU- Austritts sucht eine Reihe von Finanzinstituten nach alternativen Standorten, um weiter problemlos Geschäfte in der Europäischen Union abwickeln zu können. Die US- Großbank Citigroup plant etwa, die Zentrale für ihren Wertpapierhandel in der EU nach Frankfurt zu verlegen. In einem internen E- Mail heißt es, dass die Bank angesichts des Brexit eine "neue Lösung" für den EU- Markt finden müsse. Frankfurt sei dabei wegen der dort bereits existierenden Infrastruktur die "erste Wahl" als Ausweichstandort.

In Frankfurt am Main ist auch der Sitz der Europäischen Zentralbank.
Foto: AFP

Auch die US- Investmentbank Goldman Sachs kündigte bereits an, ihr Personal in der deutschen Finanzstadt aufzustocken. Das japanische Geldinstitut Nomura will seinen neuen EU- Sitz ebenfalls nach Frankfurt verlegen.

Redaktion
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