Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
27.06.2017 - 19:24
Foto: thinkstockphotos.de

Forscher maßen über 75 Liter Urin in Schwimmbecken

02.03.2017, 11:10

Rund zwei Monate vor der Eröffnung der hiesigen Schwimmbäder sorgt eine Studie mit unappetitlichen Ergebnissen für Schaudern: Kanadische Wissenschaftler sind der Frage nachgegangen, wie viel Urin sich im Wasser von Schwimmbädern befindet - und fanden Antworten, die den Badespaß heftig trüben. Alleine in einem der getesteten klassischen Schwimmbecken befanden sich mehr als 75 Liter Urin!

Insgesamt haben die Forscher 31 Schwimmbecken und Whirlpools in zwei kanadischen Städten unter die Lupe genommen. In allen Anlagen fanden sie Urin. Neben dem Rekordwert von 75 Litern in einem großen Becken hätten sie in einem kleineren Pool immer noch rund 30 Liter gemessen, wie aus einer am Mittwoch im "American Chemical Society Journal" veröffentlichten Studie  der kanadischen Universität Alberta hervorgeht.

Die unappetitlichen Proben waren Teil einer Messreihe, mit der Chemiker einen Urin- Schnelltest für Schwimmbäder überprüften. Dabei ermittelten sie die Menge eines häufig genutzten künstlichen Süßstoffes, den der menschliche Körper nahezu unverändert wieder ausscheidet. Den jeweiligen Wert verglichen sie dann mit Proben aus Wasserleitungen, mit denen die Becken gefüllt werden.

Foto: APA/dpa (Symbolbild)

Reiner Urin ist zwar steril, in einem Schwimmbecken kann er sich der Studie zufolge aber mit verschiedenen Chemikalien, die dem Wasser zugesetzt sind, verbinden und dadurch die Gesundheit von Schwimmern gefährden. Der Chemiker Xing- Fanf Li von der Universität Alberta präzisierte, chemische Bestandteile aus menschlichem Urin und Schweiß würden mit dem Chlor in Schwimmbecken reagieren und dabei Verbindungen eingehen, die die Augen reizen oder Atemwegsprobleme auslösen können.

Lindsay Blackstock vom Forscherteam sagte: "Unsere Studie liefert zusätzliche Beweise, dass Menschen wirklich in öffentliche Schwimmbecken pinkeln." Die Gesundheitsbehörden von Alberta teilten mit, sie seien alarmiert und würden sich die Ergebnisse der Studie "genau anschauen".

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der #Netiquette# widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum